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Systemtechnik Leber
Rauscharme Netzteile optimieren Bildqualität in der Medizintechnik

Von Denny Vogel, Jörg Klenke* 4 min Lesedauer

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Der Einsatz von Flachbilddetektoren, die unter anderem bei bildgebenden Systemen in der Röntgentechnik verwendet werden, erfordert die Integration möglichst störungsfreier DC-Spannungsquellen. Nur so wird sichergestellt, dass Aufnahmen durch Störungen nicht „verrauscht“ werden.

Das Daitron-Low-Ripple-Schaltnetzteil RFS50 ist mit drei Leistungsstufen zwischen 50 und 300 Watt erhältlich. Es hat einen geringen Ableitstrom und ist für Betriebstemperaturen zwischen -10 bis +60 °C geeignet. (Bild:  Leber Systemtechnik)
Das Daitron-Low-Ripple-Schaltnetzteil RFS50 ist mit drei Leistungsstufen zwischen 50 und 300 Watt erhältlich. Es hat einen geringen Ableitstrom und ist für Betriebstemperaturen zwischen -10 bis +60 °C geeignet.
(Bild: Leber Systemtechnik)

Egal ob Voruntersuchung, geplanter Eingriff oder Not-OP: Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren, wie zum Beispiel durch einen Computertomografen (CT) erstellten 3D-Bildern, verschaffen sich Mediziner ein möglichst realistisches Bild vom Inneren des Patienten für eine möglichst genaue Diagnose. Digitale Bildverarbeitung ist dabei heute Standard. Dennoch gibt es Schwachpunkte. Durch sensorbedingtes oder durch Spannungsquellen bedingtes Rauschen kann es zu einer Unschärfe oder Kontrastminderung in der gesamten Aufnahme kommen und damit zu Spielraum für Interpretationen in der Diagnose.

Die Mehrzahl der Röntgengeräte bestehen neben dem Generator und der Röntgenröhre aus einem Streustrahlenraster und einem Detektor. Der Detektor enthält unter anderem eine Fotodiode, die das Lumineszenzlicht einer großflächig auf der Glasplatte aufgedampften Szintillatorschicht in elektrische Ladung verwandelt und zwischenspeichert. Das Signal der einzelnen Dioden wird mit einer Bildwechselrate von 30 Hz zeilenweise ausgelesen, in ladungsempfindlichen Verstärkern am Detektorrand aufgenommen und digitalisiert. Die Bilddaten werden direkt einem digitalen Bildverarbeitungssystem zugeführt und in Echtzeit dargestellt. Probleme können bei der Bildqualität auftreten, da bei den digitalen Detektoren keine Bildverstärkungstechnik integriert ist und das Aufnahmesignal im Vergleich zu auftretendem Rauschen zu schwach ist.