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Neugeborenen-Monitoring

Preis für Patientensicherheit in der Medizintechnik verliehen

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Mehrere Messwerte gleichzeitig darstellen

Der Fortschritt in der medizinischen Sensortechnik sowie der künstlichen Intelligenz hat die Entwicklung von bettseitigen Monitoren, die mehrere Parameter gleichzeitig überwachen können, vorangetrieben. Derzeit können über die vorhandenen EKG Elektroden die Atemfrequenz, das Atemmuster, die Amplitude sowie Atempausen sichtbar gemacht werden. Abbas K. Abbas arbeitet seit 2007 am Philips Lehrstuhl für Medizinische Informationstechnik an der RWTH Aachen und fertigt hier seine Dissertation an, deren erste Ergebnisse hier ausgezeichnet wurden.

Chirurgische Genauigkeit verbessern

Susanne Schaller belegte in ihrer Arbeit den klinischen Nutzen und die Effizienz eines zusätzlichen Kollisionswarnsystems als Ergänzung für das optoelektrische Instrumentennavigationssystem (NPU, Karl Storz GmbH & Co. KG, Tuttlingen) in der endo- und transnasalen Chirurgie. Mit Hilfe einer zusätzlichen Abstandsanzeige und einer geeigneten Warnsystematik werden bei der Instrumentennavigation die chirurgischen Leistungsparameter Situationsaufmerksamkeit, Komplikationsrate und Nutzungseffizienz verbessert. Susanne Schaller arbeitet seit Januar 2012 als Ärztin im MVZ Kopfzentrum der HNO Klinik der Acqua Klinik in Leipzig.

Workflow-orientiertes Monitoringsystem

Erik Eichhorn stellte in seiner Arbeit ein Workflow-orientiertes Monitoringsystem für den akutmedizinischen Bereich am Beispiel der Universitätsmedizin in Greifswald vor. Es werden das Überwachungskonzept sowie ein Indikationskatalog für das Monitoring dargelegt. Das Technologiekonzept ermöglicht nicht nur eine physisch ununterbrochene Überwachung, sondern beachtet zugleich auch hygienische und prozessuale Aspekte.

Neben der Darstellung der strategischen Konzeption wird gezeigt, dass derzeitig bei traditionellen Überwachungskonzepten noch erhebliche Zeiträume ohne Überwachung bestehen, die zum Beispiel eine Zustandsänderung des Patienten auf einem Transport nicht erfassen. Erik Eichhorn arbeitet seit November 2011 als Assistenzarzt für Anästhesiologie an der Universitätsmedizin in Greifswald.

Kontakt:

VDE Verband der Elektrotechnik

Elektronik Informationstechnik e.V.

D-60596 Frankfurt am Main

www.vde.com

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