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OP-Ausstattungen richtig planen: Der Raum ist das System

| Autor/ Redakteur: Hans-Peter Bursig* / Julia Engelke

Neben den Fähigkeiten des Anwenders von Medizintechnik ist das reibungslose Zusammenspiel verschiedener innovativer, leistungsfähiger Geräte ein wesentlicher Teil moderner Medizin. Das bringt die zunehmende Verzahnung medizinischer Disziplinen, wie Radiologie und Chirurgie, weiter voran.

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( Bild: Devicemed )
  • Investition in Planung und Angebot von hybriden Behandlungsmöglichkeiten
  • Experten aus verschiedenen Fachrichtungen einbeziehen
  • Planungshilfe vom ZVEI

Die Verzahnung gewinnt für eine optimierte Gesundheitsversorgung gerade im OP-Saal sehr stark an Bedeutung. Viele Kliniken investieren daher immer mehr in die Planung und das Angebot von hybriden Behandlungsmöglichkeiten. Teams von Ärzten und Assistenten nutzen übergreifende Gesamtsysteme in OPs, in denen diagnostische und therapeutische Einzelschritte verschmelzen. Klinikbetreiber stehen vor der Herausforderung, den hauseigenen Bedarf an Ausstattungsmerkmalen und den Leistungsanspruch mit den lokalen Gegebenheiten in Einklang zu bringen. Nicht immer sind dabei Highend-Lösungen notwendig und wirtschaftlich sinnvoll. Deshalb braucht es vor der Beschaffungsplanung für solche Funktionsräume eine sorgfältige Analyse.

Wichtige Fragen bei der Planung

Der Raum ist das System! Bei der Planung sind Fragen zu bedenken wie: Wie kann die optimale Auswahl und Verknüpfung technischer Komponenten vor Ort sichergestellt werden? Und: Werden dabei übergreifende Fragen der Infektionsprävention und der IT-Sicherheit berücksichtigt? Für Planer, Architekten und Betreiber ist es daher wichtig, sich frühzeitig mit den diversen gegenseitigen Abhängigkeiten der technischen Komponenten in diesen Funktionsräumen auseinanderzusetzen und geeignete Experten aus verschiedenen Fachrichtungen einzubeziehen. Ebenso ist es für zuliefernde Hersteller bedeutsam, Teil dieses iterativen Planungsprozesses zu sein, um ihre Lösungskompetenz bestmöglich einzubringen.

Besondere Beachtung gilt – trotz Einzelfallbetrachtung in jedem Projekt – den zentralen Aspekten medizinischer Workflow, Ausstattung, Sicherheit, Zukunftsausrichtung und Wettbewerbsfähigkeit. An diesen orientiert sich im Übrigen auch die im ZVEI entwickelte, online verfügbare Planungshilfe für die Einrichtung von bestehenden und neuen OP-Räumen.

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* Hans-Peter Bursig ist Geschäftsführer des Fachverbands „Elektromedizinische Technik“ im ZVEI – Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.

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