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Power-Nurse

Motorisiert von Bett zu Bett

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„Die große Auswahl an Getrieben mit unterschiedlichen Durchmessern, Übersetzungen und Anzahl der Schaltstufen hat es uns ermöglicht, die Geschwindigkeit des Geräts insgesamt sehr fein abzustimmen und dabei ein maximales Drehmoment zu gewährleisten“, sagt Chris McNulty, Direktor und Entwickler der Power-Nurse.

Die Kombination aus der Motorsteuerung DEC 50/5 mit den EC-45 oder EC-max-40-Motoren hat die Konstruktion und den Betrieb des Geräts deutlich verbessert. In der Umbettungshilfe sind vier EC-max-40-Motoren, vier dreistufige GP-42C-Planetengetriebe mit 43:1-Untersetzung und vier Servoverstärker DEC50/5 zusammen mit einem 48-VDC-Netzteil mit 400 W verbaut (Bild 2).

Eine besondere Herausforderung waren die Antriebsrollen des Geräts. Sie müssen das enorme Drehmoment des Antriebs verkraften. Dies führte zu einem langwierigen Evaluierungs-Prozess von geriffelten, glatten und polyurethan-beschichteten Rollen. Am Ende erfüllten die beschichteten Rollen die Erwartungen.

Patienten schonend bewegen

Die Umbettungshilfe benötigt keine Softwareschnittstellen und wird allein durch Drucktasten bedient. Das Gerät kann in drei unterschiedlichen Betriebsarten betrieben werden: Unterfahren, Ausrichten und Transport. Beim Unterfahren wird der Patient mit den Transportbändern auf das Gerät gezogen, während sich das Gerät gleichzeitig mithilfe von Antriebsbändern an der Unterseite unter den Patienten bewegt.

Dadurch, dass die beiden Prozesse simultan ablaufen, ist der gesamte Vorgang für den Patienten schonender als bei vielen anderen Geräten. Im Ausrichtbetrieb sind nur die Bänder an der Oberseite in Betrieb. Dieser Modus ermöglicht das Ausrichten des Patienten und gegebenenfalls der Inkontinenzunterlage. Im Transportbetrieb sind nur die Bänder an der Unterseite in Betrieb. Dieser Modus dient dazu, die Hilfe mit dem darauf liegenden Patienten auf eine angrenzende Oberfläche zu bewegen. In allen Betriebsarten sind Rotations- und Translationsbewegungen möglich.

Die vier Motoren sind erforderlich, um alle Betriebsarten des Geräts ausführen zu können. Astir Technologies untersucht derzeit Möglichkeiten, mithilfe eines zusätzlich eingebauten Gier-Kreisels die Mensch-Maschine-Schnittstelle noch zu verbessern und damit die Bedienung weiter zu vereinfachen.

Kontakt

Maxon Motor AG,

CH-6072 Sachseln,

www.maxonmotor.com

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