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Jede der vorgenannten Lösungen ist individuell auf die Kundenanforderungen sowie die unterschiedlichen Maschinenbedingungen abgestimmt. Die Bildqualität, die eine maßgebliche Rolle für die Zuverlässigkeit des Systems spielt, wird dabei durch viele Parameter wie Umgebungsbedingungen, Art des Bauteils, Oberflächenbeschaffenheit usw. beeinflusst. Dabei trägt die Auswahl von Standardkomponenten zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen bei und sorgt für lange Lebensdauer.
Lückenlose Historie garantiert Rückverfolgung
Um eine zentrale Anzeige und Kontrolle der intelligenten Kameras zu bieten, hat Mikron Vision Solutions das Interface Totem entwickelt. Damit können Bediener die Daten mehrerer Kameras in einer einzigen Anzeige in Echtzeit analysieren und bei Bedarf Korrekturen vornehmen. Dank lückenloser Historie lassen sich alle kameraseitigen Änderungen rückverfolgen und dokumentieren. Totem erfüllt damit die Anforderungen der CFR 21 Teil 11 hinsichtlich Rückverfolgbarkeit.
Aus der Praxis: Nadeln und Insulinpens prüfen
Bei Medizintechnikherstellern findet die Bildverarbeitung viele Einsatzmöglichkeiten. Dazu zwei Beispiele: Zur Prüfung des 3D-Winkels und der Abstumpfung von Nadeln hat Mikron schon vor über fünf Jahren ein Bildverarbeitungssystem entwickelt, das vier Nadeln pro Zyklus in einem Takt von 168 Teilen pro Minute kontrolliert. Während zwei Kameras den Abbau von Klebstoff, die Länge und den relativen Winkel der Nadel zum Spritzenkörper mit 0,2° Wiederholbarkeit kontrollieren, wird die Abstumpfung durch vier Kameras auf Höhe der Nadelspitze überprüft. Mithilfe eines integrierten Algorithmus werden die Nadeln axial in die Seitenansicht gebracht, um die Deflektion mit einer Wiederholbarkeit von 7 µm zu prüfen. Das System zur rotativen Ausrichtung führt alle Operationen binnen 800 ms durch.
Bildverarbeitungslösungen von Mikron sind zudem bei der Montageprüfung von Insulinpens im Einsatz. Mit nicht weniger als 22 intelligenten Kameras des Typs Cognex-Insight kann die Anlage in einem Takt 200 Stück pro Minute verarbeiten. Aufgrund seiner Flexibilität ist das System für unterschiedliche Linienvarianten einsetzbar. Das Mikron-Interface Totem wird dabei vor allem wegen seiner Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit geschätzt. Produktionsleiter greifen darüber hinaus gerne darauf zu, um Modifikationen entsprechend der CFR 21 Teil 11 zu verfolgen und Einblick in Statistiken zu erhalten. Gegenwärtig enthalten über 80 Prozent der von Mikron Automation im medizinischen Segment ausgelieferten Automationssysteme Bildverarbeitungsanwendungen. Tendenz steigend.
Kontakt:
Mikron SA Boudry
CH-2017 Boudry
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