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Konferenz Mit Digitalisierung zu mehr Innovation?

Quelle: Pressemitteilung Avasis 4 min Lesedauer

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Auf der MEDxD-Konferenz in Berlin diskutierten Experten die Digitalisierung von Produktlebenszyklus-Prozessen in der Medizintechnik. Unter dem Motto „Teamwork“ bot das Event praxisnahe Lösungen und Best Practices. Im Mittelpunkt: interaktiver Austausch und innovative Ansätze für eine schnellere Marktzulassung.

Eröffnung der MEDxD mit Sebastian Kriegsmann, Head of Digital Infrastructure & IT Services, DIN e. V. und dem Moderationsteam Sarah Panten, Managing Partner, Avasis Solutions GmbH & Markus Pöttker, Director, Global Post-Market Surveillance, Smith & Nephew Orthopaedics GmbH (v. l. n. r.)(Bild:  Dr. Matthias Panten)
Eröffnung der MEDxD mit Sebastian Kriegsmann, Head of Digital Infrastructure & IT Services, DIN e. V. und dem Moderationsteam Sarah Panten, Managing Partner, Avasis Solutions GmbH & Markus Pöttker, Director, Global Post-Market Surveillance, Smith & Nephew Orthopaedics GmbH (v. l. n. r.)
(Bild: Dr. Matthias Panten)

Zum dritten Mal fand die MEDxD – Medtech meets Digital-Konferenz im November in Berlin statt. Ziel des Dialog-Events ist der interaktive Austausch von unterschiedlichen Akteuren der Medizintechnik-Branche rund um das Thema Digitalisierung von Produktlebenszyklus-Prozessen. Zwar ist das Thema inzwischen bei einem Großteil der Unternehmen angekommen, allerdings sind die Herausforderungen bei der Umsetzung vielfältig und komplex. Entsprechend wichtig ist die Möglichkeit für einen Austausch mit Gleichgesinnten, bei dem Best Practices und Tipps für eine Beschleunigung der Digitalisierungsreise geteilt werden. Denn digitalisierte Prozesse unterstützen nicht nur die zügige Entwicklung von Innovationen, sie tragen auch dazu bei, dass die Marktzulassung reibungsloser und damit schneller vonstattengeht. Die diesjährige MEDxD stand unter dem Motto „Teamwork“, denn nur eine enge Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen fachlichen Disziplinen und Abteilungen ermöglicht erfolgreiche Digitalisierungsprojekte.

„Digitalisierung betrifft uns alle in Europa, das ist kein deutsches Thema. Wir müssen hier eng zusammenarbeiten, um Synergien zu nutzen und schneller voranzukommen“, so Dr. Christina Ziegenberg, stellvertretende Geschäftsführerin des Branchenverbandes Medizintechnologie (BV-Med). Entsprechend findet auch eine enge Zusammenarbeit der Branchenverbände BV-Med, Spectaris, Swiss Medtech, Austromed und Medtech Europe statt. Nadine Benad, Head of Regulatory Affairs Medical Devices & IVD von Spectaris, fügte hinzu: „Um die Branche bestmöglich zu unterstützen, arbeiten wir gerade an einem Whitepaper, das die Firmen bei Digitalisierungsprojekten in den Bereichen Qualitätsmanagement und Regulatory Affairs unterstützen soll.“ Denn ohne Digitalisierung bei gleichzeitig steigender Komplexität des Zulassungsprozesses laufen Medizintechnik-Unternehmen Gefahr, Innovationen bedeutend langsamer auf den europäischen Markt zu bekommen. Benannten Stellen, Behörden und der EU-Kommission ist inzwischen bewusst, dass datenbasiertes Arbeiten – im Vergleich zum Managen von reinen Dokumenten – die Aufwände für den Marktzugang in Europa reduzieren wird.

Für eine sichere und reibungslose Zulassung Ihrer Medizinprodukte

Neue Herausforderungen bei der digitalen Transformation meistern

Regulatory Affairs - Expert Talks

Wie Sie die Zulassung Ihrer medizintechnischen Produkte sicher und reibungslos umsetzen können, erfahren Sie auf den „Regulatory Affairs – Expert Talks“ in Würzburg. RA-Experten berichten über ihre Erfahrungen in der Umsetzung der MDR, erläutern was die Verordnung für regulatorische Änderungen mit sich bringt, und unterstützen Sie bei der rechtskonformen Zulassung Ihrer Produkte mit wertvollen Praxis-Tipps. Außerdem werden neue Herausforderungen wie künstliche Intelligenz (KI), Digitalisierung und Cybersecurity in den Fokus gerückt.

Die Veranstaltung richtet sich an Regulatory Affairs Manager, Qualitätsmanager und alle Regulatory-Interessierten aus Medizintechnik-Unternehmen.

Hilfe zur Selbsthilfe auf der MEDxD

In den Räumlichkeiten des DIN e. V. wurden für die Teilnehmer 15 interaktive Sessions angeboten, die von allgemeinen Vorgehensweisen bis hin zu Spezialthemen reichten: In Vorträgen und Workshops ging es insbesondere um gegenseitige Inspiration, praktische Hilfestellungen, der gemeinsamen Arbeit an Lösungen sowie dem Austausch untereinander. Die Besucher konnten die für sie relevanten Themen aus dem vielfältigen Angebot selbst zusammenstellen. U. a. standen Sessions mit folgenden Inhalten zur Auswahl: Digitalisierung von Prozessen wie z. B. dem Risikomanagement, Usability Engineering, klinischer Bewertung oder Post-Market Surveillance, Traceability von Informationen über unterschiedliche Prozesse und Softwarelösungen hinweg, „System of a System“-Ansatz speziell für Medizinprodukte und klinische Use Cases, digitales Submission Management, Change Management, Qualifikation & Validierung von Software und Equipment sowie Einsatz von digitalen Zwillingen, KI und Augmented Reality in der Produktion.

Klaus Löckel, CEO DACH von Siemens Digital Industries Software, reflektierte am Ende des ersten Tages: „Die digitale Transformation betrifft uns alle. Nur zusammen werden wir sie erfolgreich meistern.“ Ralf Thür, CEO der Avasis Gruppe ergänzte: „Deshalb sind wir sehr stolz auf die gute Zusammenarbeit mit unserem Technologiepartner Siemens. Unser Ziel ist es, gemeinsam eine durchgehende digitale Plattform für Medizintechnik-Unternehmen anzubieten, damit unsere Kunden ihre Prozesse effizient managen können. Der gemeinsame Austausch auf der MEDxD hilft sehr, zusammen die besten Ansätze zu diskutieren, um in der Branche wieder mehr Innovationen zu ermöglichen.“

Mit #Teamwork geht es besser

Die Erkenntnis nach zwei ereignisreichen Tagen: Herausforderungen bei Digitalisierungsprojekten sind in vielen Unternehmen identisch und die gemeinsame Arbeit an Lösungsansätzen in Workshops hat neue Impulse für den eigenen Alltag gebracht. Durch die offene, lockere Atmosphäre kamen vielfältige Gespräche in Gang und neue Bekanntschaften sind entstanden. „Es hat wieder richtig viel Spaß gemacht“, kommentierte Paul Reister, Director Regulatory Affairs Apheresis & Consumables bei Miltenyi Biotec B.V. & Co. KG. „Besonders schätze ich den Austausch mit Gleichgesinnten, da ich dadurch auf neue Ideen komme und auch eigene Erfahrungen bei gleichen Herausforderungen weitergeben kann.“

Trotz dem großen Erfolg der Konferenz und steigender Nachfrage, wird das Event auch in Zukunft auf 150 Teilnehmer begrenzt sein. „Uns ist die Qualität der interaktiven Sessions wichtig und dass wir diese tolle offene und kreative Stimmung sowie den intensiven Wissenstransfer behalten“, erläutert Sarah Panten, Managing Partner der Avasis Solutions GmbH und Initiatorin des Events. „Wir freuen uns schon sehr darauf, die nächste MEDxD zu organisieren, die im März 2026 stattfinden wird.“

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