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Standort Schweiz

Mekka für die Medizintechnik?

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Denn für uns steht die Patientensicherheit im Zentrum unseres Handelns“, sagt Luigi Sorrentino. „Made in Switzerland“ sei ein absolutes Vertrauensmerkmal, das Beschaffungsentscheidungen stark beeinflusse, obwohl sich auch in dieser Branche der professionelle Einkauf verstärkt globalen Beschaffungsstrategien zuwende. Der Firmenstandort Schweiz bringe Vorteile wie auch Nachteile, betont Luigi Sorrentino: „Wir agieren in einem planbaren politischen Umfeld, das eine unternehmensfreundliche Wirtschaftspolitik und einen flexiblen Arbeitsmarkt sicherstellt und fördert.“ Dies alles sei verbunden mit einer sehr hohen Lebensqualität und attraktiven Lebensbedingungen für die Schweizer und internationalen Mitarbeiter.

Praxisnah und gut ausgebildete Fachkräfte

Ein weiterer Vorteil sei ein duales Ausbildungssystem für technische und kaufmännische Berufe, welches das Angebot an praxisnah und gut ausgebildeten Arbeitskräften sicherstelle. „Wir selbst nehmen ebenfalls unsere gesellschaftliche Verpflichtung ernst und bilden verschiedene Fachrichtungen aus. Zimmer Winterthur hat zu jedem Zeitpunkt über 50 Auszubildende im Haus.“ Ein Standortvorteil sei auch eine Vielzahl an Universitäten und Hochschulen, die die Spezialisten von morgen ausbilden.

Handelshürden als Herausforderung

Als Nachteil bezeichnet Sorrentino den derzeit sehr starken Schweizer Franken, der sicherlich nicht dazu beitrage, einen Standort oder eine Produktion in der Schweiz zu begründen. „Die Kostennachteile, die uns dadurch entstehen, müssen durch Produktivitätszuwächse ausgeglichen werden, um auf einem hart umkämpften globalen Markt weiterhin wettbewerbsfähig bleiben zu können.“ Entscheidend sei ebenfalls ein unkomplizierter und freier Zugang zu den Beschaffungs- (Material und Betriebsmittel) und Absatzmärkten, um die bestmöglichen Kosten- und Lieferbedingungen zu finden. Als Nicht-EU-Land gebe es eine Reihe von Abkommen, die den Warenverkehr erleichtern, aber auch gewisse Hürden, die im globalen Wettbewerb hinderlich wirken. Ein weiterer Faktor sei die Einschränkung des freien Personenverkehrs. „Mit der Einführung der Ventilklausel sehen wir einen negativen Einfluss bei der Personalrekrutierung auf uns zukommen, können dies aber aus heutiger Sicht noch nicht quantifizieren. Mit einer Arbeitslosenquote von derzeit unter 3 Prozent herrscht in der Schweiz nahezu Vollbeschäftigung, was uns eine gewisse Planungssicherheit gibt. Dennoch stehen wir bisweilen vor der Herausforderung, den schwankenden Bedarf an Arbeitskräften zeitnah zu befriedigen.“

Kontakt:

Zimmer GmbH

CH-8404 Winterthur

www.zimmer.com

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