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Mehrkomponentenspritzguss – ein Verfahren mit Zukunft

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Die Mehrkomponenten-Technologie sowie die Verwendung spezieller TPEs machen es möglich, Dichtungselemente während einer einzigen Prozessphase in ein Produkt zu integrieren. Es ist jedoch Erfahrung notwendig, um Verbundfestigkeit für die richtigen Hart-Weich-, Hart-Hart- oder Polymer-Metall-Verbindungen zu erzielen.

Die Kombination harter und weicher Polymere sowie einer Metalleinlage kann für zahlreiche Anwendungen, wie Injektionssysteme, auch vollautomatisch gefertigt werden. Die Haftung zwischen der Metalleinlage und einem durch Insertmoulding geformten Polymer ist der eines Klebeprozesses vergleichbar. Der Vorteil der Mehrkomponenten-Spritzgießtechnologie: Eine nachträgliche Konfektion und die Verwendung von Klebstoffen entfallen.

Neue Funktionen in Produkte integrieren

Neue Entwicklungen werden in naher Zukunft bei Injektions- oder Inhalationssystemen erwartet. Auch in Kombination mit vollautomatischen Konfektions- oder Verarbeitungsmaschinen hat der Mehrkomponentenspritzguss gute Chancen. Ein weiterer Trend zeichnet sich mit der Integration von Technologien zum Plagiatschutz ab. Zusammenfassend kann man deshalb festhalten: Das Mehrkomponentenspritzguss-Verfahren ist ideal, um zusätzliche Funktionen in Medizin- und Pharmaprodukte zu integrieren.

Kontakt:

Dr. Thomas Jakob, Leiter der Business Unit Moulding/Pharma Solutions

Raumedic AG

D-95233 Helmbrechts

www.raumedic.de

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