Medizinische Mehrwegprodukte Medizinprodukte wiederverwenden? Aber sicher!
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Medizinische Mehrwegprodukte sind umweltfreundlich und für Einrichtungen im Gesundheitswesen langfristig auch wirtschaftlich attraktiv. Für die keimfreie Nutzung dieser Produkte sind in puncto Hygiene, Aufbereitung und Sterilität allerdings einige Vorkehrungen zu treffen. TÜV Süd zeigt, welche gesetzlichen Vorgaben in den einzelnen Phasen des Produktlebenszyklus wichtig sind – und wer sie zu beachten hat.
Chirurgen, Ärzte und Pflegepersonal verwenden oft Produkte, die nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden. Die Palette dieser Einmalprodukte ist breit gefächert. Sie reicht von Schutzkleidung über Verband- und Wundmaterialien bis hin zu diagnostischen und chirurgischen Produkten wie etwa Spritzen, Thermometern, Kathetern, Schläuchen und Operationsbestecken.
Zwar reduziert sich so das Risiko von Infektionen mit Bakterien, Viren, Pilzen oder anderen Keimen. Allerdings entsteht auch sehr viel Abfall. Allein die deutschen Krankenhäuser produzieren jährlich ca. 4,8 Millionen Tonnen Abfall. Private Pflegeeinrichtungen, ärztliche Praxen oder andere Institutionen aus dem Gesundheitswesen sind dabei noch gar nicht mit eingerechnet. Das lässt sich mit Nachhaltigkeit, dem ökologischen Fußabdruck oder dem Aktionsplan Kreislaufwirtschaft der EU-Kommission nicht mehr vereinen. Trotzdem werden bestimmte Produkte auch künftig Einmalprodukte bleiben. Das liegt daran, dass eine Reinigung entweder gar nicht möglich oder sehr aufwändig und damit nicht mehr wirtschaftlich wäre.
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