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Medical Device Regulation (MDR) unterstützt vernetzte Medizingeräte

Von Ajay Rane * 6 min Lesedauer

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Im Jahr 2020 wurde die Umsetzung der MDR um ein Jahr verschoben. Doch ab dem 21. Mai 2021 tritt dann die MDR in Kraft. Trotz der vielen Anforderungen, die mit der MDR einhergehen, bietet sie für vernetzte Medizingeräte auch eine nicht unerhebliche Chance.

Die Medical Device Regulation fördert vernetzte medizinische Geräte. Mit der passenden IoT-Infrastruktur lassen sich sogar Krankenhausbetten und Infusionsständer an das IoT anbinden.(Bild:  Sigfox)
Die Medical Device Regulation fördert vernetzte medizinische Geräte. Mit der passenden IoT-Infrastruktur lassen sich sogar Krankenhausbetten und Infusionsständer an das IoT anbinden.
(Bild: Sigfox)

Das Internet der Dinge (IoT) ist nicht nur im gewerblich-industriellen Umfeld angekommen. Im Umfeld des Gesundheitswesens wird ebenfalls erwartet, dass sich das Internet der medizinischen Dinge, das sogenannte Internet of Medical Things (IoMT), innerhalb des nächsten Jahrzehnts auf ein Marktvolumen von 455 Mrd. Euro anwächst. Die Corona-Pandemie dürfte diesen Trend noch beschleunigen. Denn Ärzte, Pfleger und Angestellte in medizinischen Einrichtungen ringen darum, kontaktlose Möglichkeiten der Patientenversorgung einzuführen.

Parallel dazu hat die Europäische Union ihre Vorschriften für medizinische Geräte aktualisiert. Leistungserbringer müssen zwar nicht zwingend bestimmte technische Anwendung wie das IoMT anwenden. Allerdings eröffnet eine vernetzte Medizin die Möglichkeit, nur Regularien beschleunigt umzusetzen und die Einhaltung der neuen Vorschriften wird erleichtert.