Jauch Quartz Lithium-Polymer-Batterien in der Medizin: Safety First
Batteriebetriebene Energiequellen in der Medizin werden vermehrt auf Basis von Lithium-Polymer-Batterien betrieben. Hier müssen allerdings zusätzliche Sicherheitsanforderungen erfüllt sein.
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Zertifizierungen in der Medizintechnik sorgen dafür, dass das Produkt im Einsatz am oder im Menschen zusätzliche Sicherheitsanforderungen erfüllt. Das trifft auch für mobile Anwendungen zu, die auf eine batteriebetriebene Energiequelle zurückgreifen. Hier ist besondere Vorsicht geboten: Denn immer mehr Hersteller von batteriebetriebenen Produkten setzen auf Energiequellen mit Lithium-Ionen-Technik. Die Vorteile sprechen für sich: Lithium weist eine viel höhere Energiedichte und Spannung als bisher verwendete Materialien auf. Die Anwendung kann somit deutlich länger oder mit mehr Leistung betrieben werden, die Batterien sind bei vergleichbaren Leistungsdaten deutlich kleiner. Auch die höhere Anzahl der Ladezyklen sowie die lange Haltbarkeit der Batterie sprechen für den Einsatz dieser Technik.
Allerdings birgt der Einsatz der Lithium-Ionen-Batterien aufgrund der höheren Energiedichte auch höhere Risiken, was sowohl die Fertigung der Batterie als auch den Transport der Batterie bzw. des Endproduktes inklusive Batterie und den Gebrauch betrifft.
Zertifizierungsvorgaben für Batterien

Aus diesem Grund ist es bereits in der Design-In Phase des Endprodukts wichtig, mit einem Batterieassemblierer zusammenzuarbeiten, der die Chancen und Risiken kennt und das Projekt des Medizintechnikprodukteherstellers aus Batteriesicht im Blick behält. Dies bedeutet, den Kunden nicht nur hinsichtlich der Sicherheit und Batterieperformance, sondern auch hinsichtlich gesetzlicher Vorgaben, dem Transport des Endprodukts als auch der Besonderheiten einzelner Branchen, wie der genannten Zertifizierungen, zu beraten.
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