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Dieser speziell für den Einsatz in medizinischen Geräten entwickelte Hubsäulentyp erreicht bei einer Hubgeschwindigkeit von 13 mm/s Verstellkräfte von 1.500 N und kann gleichermaßen auf Zug und Druck belastet werden. Der Powerlift M ist damit also in der Lage, einen Menschen problemlos zu tragen. Er bewegt sich vergleichsweise schnell und zudem ausgesprochen leise in die gewünschte Trainingsposition. Zusätzliche statische Abstützmomente von maximal 400 Nm bieten zudem eine Kraftreserve für Anwendungen, in denen die Säule allein eingesetzt wird. Dafür sorgen spezielle Führungsgleiter mit einer erhöhten Auflagefläche.
Mehrfach-Synchronisation per Bus ist möglich
Mit ihrer rechteckigen Grundfläche von 190 mm x 150 mm und dem speziellen Design wirkt die Säule schlank und ansprechend. „Das Design ist so elegant, dass wir sie unverändert einsetzen konnten und nicht weiter verkleiden mussten“, meint Sven Kriegel. Die Hubsäule ist derzeit in den Standardhüben 300, 400 und 500 mm sowie für Netzspannungen von 230, 115 oder 24 V lieferbar. Der Hersteller des Beckenbodentrainers entschied sich für Hubsäulen mit einem Hub von 400 mm und einer Spannung von 24 VDC. Zukünftig soll die Hubsäule dann auch mit einem Schaltnetzteil mit Weitbereichseingang zur Verfügung stehen. Kundenspezifische Anpassungen der Hublängen sind möglich. Wie ihre größeren Verwandten für hohe sowie für mittlere Momente und Hubgeschwindigkeiten können auch mehrere Powerlift-M-Hubsäulen synchronisiert werden. Die Synchron-Ausführung der integrierten Steuerung kann über ein Bus-System bis zu acht Powerlift M gleichzeitig ansteuern. Für Anwendungen im Medizintechnikbereich bietet der Hersteller den Powerlift M mit interner Start/Stopp-Steuerung sowie die externe Ansteuerung über Multi-Control an.
Intelligenter Sattel übermittelt die Trainingsdaten
Die Säulen des Pelvictrainers und auch der Elektrozylinder, der den Abstand der Säulen zueinander einstellt, werden über eine interne Steuerung unabhängig voneinander bewegt. Damit ist eine individuelle Anpassung des Trainingsgeräts an den Körperbau des jeweiligen Nutzers über drei Achsen möglich. Welche Position angefahren werden soll, gibt die Chipkarte vor. Auf einer Säule ist ein mit einem speziellen, patentierten Druckmesssystem ausgestatteter Sattel montiert, auf der anderen befinden sich zwei Armstützen und ein Monitor für ein Echtzeit-Biofeedback mit Chipkartensteuerung.
Das Druckmesssystem im Sattel registriert bioaktiv, ob der Patient die Übungen korrekt ausführt, und gibt über das Display ein entsprechendes Feedback. Sämtliche Kabel für das Display und die Sensorik des Sattels können problemlos durch die Säulen geführt werden. „Da der Elektrozylinder zur Abstandsbestimmung vom gleichen Typ ist wie der Antrieb in den Hubsäulen, fiel die Steuerung der drei Linearantriebe vergleichsweise einfach aus“, erklärt der zuständige Key Account Manager Holger Schmidt von RK Rose+Krieger. Die Mindener konnten mit dieser Lösung präzise auf den Wunsch des Kunden eingehen. „Wir fühlten uns jederzeit sehr gut beraten. Auch die Anpassungen der Technik an unsere Anforderungen waren problemlos realisierbar“, resümiert Sven Kriegel die erfolgreiche Zusammenarbeit.
Kontakt:
RK Rose+Krieger GmbH
D-32423 Minden
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