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Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Homeoffice-Gesetz: Experten kritisieren Pläne des Arbeitsministers

Von Sebastian Hofmann 2 min Lesedauer

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Hubertus Heil will einen Anspruch auf mobiles Arbeiten im Gesetz verankern. Worum es geht und warum Verbände und Forscher das Vorhaben problematisch sehen.

Während Corona ein gewohntes Bild: der Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden. Bundesarbeitsminister Heil will nun einen Rechtsanspruch auf Homeoffice verankern.(Bild:  ©nenetus - stock.adobe.com)
Während Corona ein gewohntes Bild: der Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden. Bundesarbeitsminister Heil will nun einen Rechtsanspruch auf Homeoffice verankern.
(Bild: ©nenetus - stock.adobe.com)

Arbeiten vom Küchentisch aus – was vor einem Jahr noch undenkbar schien, ist für viele inzwischen zum Alltag geworden. Im April, zur Hochzeit der Corona-Pandemie, saß sogar jeder Dritte im Homeoffice. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will nun den Anspruch auf mobiles Arbeiten gesetzlich verankern. Nach seinen Plänen sollen Beschäftigte künftig 24 Tage im Jahr von zuhause aus tätig sein dürfen.

Heils Gesetzentwurf sieht vor, dass nur solche Unternehmen sich von der Regelung befreien können, in denen betriebliche Gründe dagegen sprechen. „So zum Beispiel im produzierenden Gewerbe“, erklärt Arbeitsrechtsanwalt Sascha Morgenroth, „wenn die Produktion durch das Fernbleiben der Angestellten nicht mehr fortführbar ist.“ Studien gehen jedoch davon aus, dass zwischen 20 und 40 Prozent aller Jobs in Deutschland auch von zuhause aus erledigt werden könnten.

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