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Kataraktoperation Handgerät zur Linsenentfernung ohne Ultraschall in den USA erhältlich

Quelle: Pressemitteilung Carl Zeiss Meditec 1 min Lesedauer

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Um bei einer Linsenextraktion das Risiko einer Schädigung der umliegenden Augenstrukturen zu reduzieren, hat Zeiss Meditec das Micor 700 entwickelt. Bei dem handgehaltenen Linsenextraktionsgerät nutzt Zeiss das Nulex-Verfahren für Kataraktoperationen ohne Ultraschallenergie.

Das handgehaltene Linsenextraktionsgerät Micor 700(Bild:  Zeiss)
Das handgehaltene Linsenextraktionsgerät Micor 700
(Bild: Zeiss)

Die Medizintechniksparte von Zeiss stellt mit dem Micor 700 sein erstes handgehaltenes Linsenextraktionsgerät ohne Ultraschall vor. Der Ansatz für die Linsenentfernung mit diesem Gerät liegt im neuen patentierten stumpfen und abgerundeten Design der Spitze sowie dem „Plug & Play“-Einwegsystem mit minimalem Platzbedarf im Operationssaal. Das Gerät zeichnet sich außerdem durch schonende Behandlung, einen größeren intraokularen Arbeitsbereich sowie ein schnelles und effizientes Einrichten aus:

Schonende Behandlung: Die Funktionen des Micor 700 unterstützen eine schonende Linsenextraktion. Das Zeiss-Nulex-Verfahren (engl. Non-ultrasonic Lens Extraction) ermöglicht Linsenextraktion ohne Ultraschall. Diese Lösung trägt weniger thermische Energie in das Auge ein als herkömmliche Phakosysteme und minimiert so das Risiko thermischer Schäden am Augengewebe. Die asymmetrische Oszillation der Nadel ermöglicht eine kavitationsfreie Linsenentfernung.

Größerer intraokularer Arbeitsbereich: Die Spitze des Micor 700 ist so gestaltet, dass sie schonend für das umliegende Gewebe ist. Das moderne Design mit stumpfer Spitze und abgerundeten Kanten minimiert das Risiko von Schäden am okularen Gewebe. Laut einer Umfrage von Zeiss vergrößert sich beim Micor 700 der Arbeitsbereich, in welchem Chirurgen innerhalb des Kapselsackes sicher arbeiten können.

Schnelles und effizientes Einrichten: Das Linsenextraktionsgerät ist als „Plug & Play“-Einwegsystem erhältlich. Jeder Extraktor wird in einer sterilen Blister-Verpackung geliefert und muss mit dem Micor-Antrieb verbunden sowie an eine BSS-Quelle (Balanced Salt Solution) angeschlossen werden. Außerdem kann das Fluidiksystem vollständig entsorgt werden. Somit ermöglicht das Gerät einen schnellen Auf- und Abbau im OP. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass das Einweg-Fluidiksystem das Risiko einer Kreuzkontamination ausschließt. Der Teil des Gerätes, der das Auge berührt, und alle damit verbunden Flüssigkeitskanäle werden nicht wiederverwendet.

Zeiss Micor 700 wurde von der FDA zugelassen und ist in den USA erhältlich.

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