Anbieter zum Thema
Das verfügbare Budget sei durch den Betrieb der vorhanden IT und der notwendigen Pflege von Soft- und Hardware fast vollständig aufgezehrt und biete kaum Spielraum für neue Projekte. Auf Seiten der Anbieter vermisst Schlegel die Verfügbarkeit von Standardlösungen mit hoher Integrationsfähigkeit. Hier hofft er aber auf einen Paradigmenwechsel auf der Basis von Standardschnittstellen und einer erhöhten Kooperationsbereitschaft etablierter Anbieter mit innovativen Newcomern.
Pilotprojekt zum Medikationsdatentransfer
Über ein Pilotprojekt zum sektorenübergreifenden Medikationsdatentransfer berichtet Michael Langer von Astrum IT. Da die Medikation multimorbider Patienten in der Regel vom Hausarzt, verschiedenen Fachärzten und den Kliniken vorgenommen werde und es zwischen den Beteiligten keine standardisierte Kommunikation über Medikationsdaten gebe, komme es sehr häufig zu Komplikationen oder Nebenwirkungen würden nicht rechtzeitig erkannt. Eine erste Analyse zeige vielversprechende Ergebnisse, so dass die Studie nun ausgeweitet werden solle.
Telemedizin wird immer mehr in die Regelversorgung integriert
Oliver Lehner von der Definiens AG stellt verschiedene europäische Healthcare IT Projekte vor: unter anderem ein Telepathologie-Projekt aus Götheburg, das europäische Telemedizinprojekt Epsos, sowie das KIR Projekt aus der russischen Republik Tartastan. Grund für die stetig wachsende Anzahl übergreifender IT-Projekte ist seiner Meinung nach der allgemeine Trend, die Telemedizin stärker in die Regelversorgung zu integrieren und die abnehmende Anzahl von lokal verfügbaren Spezialisten in den einzelnen Krankenhäusern. Für ihn ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor eine saubere vertragliche Grundlage sowie die Verwendung von etablierten Standards.
Kontakt:
Forum Medtech Pharma e.V.
D-90403 Nürnberg
(ID:42239239)
