France

Kooperation Weiterentwicklung der Präzisions-Hadronentherapie

Quelle: Pressemitteilung Hifuture 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Im Rahmen des Forschungsprojekts Inspirit hat Hifuture in Zusammenarbeit mit zwei Forschungszentren an einer schnelleren und wirksameren Präzisions-Hadronentherapie gearbeitet.

(Maks Lab - stock.adobe.com)
(Maks Lab - stock.adobe.com)

Die Präzisons-Hadronentherapie wird zur Behandlung von Tumoren eingesetzt, die inoperabel oder resistent gegen herkömmliche Strahlentherapien sind. Dabei handelt es sich um eine weiterentwickelte Form der Strahlentherapie, bei der Tumorzellen mit Hadronenteilchen anstelle von herkömmlichen Röntgenstrahlen bestrahlt werden.

Mit dem Inspirit-Projekt, das gemeinsam von dem Unternehmen Hifuture, dem CNAO (Nationales Zentrum für onkologische Hadronentherapie) und dem INFN (Nationales Institut für Kernphysik) durchgeführt wird, konnte die technologische Aufrüstung des Exzellenzzentrums CNAO in Pavia weiter optimiert werden. Das CNAO ist eines von nur sechs Exzellenzzentren weltweit und das einzige seiner Art in Italien. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von zehn Millionen Euro und wurde zu mehr als einem Drittel von der Region Lombardei finanziert.

Hifuture übernimmt drei technologische Kernaufgaben

Dem zur Turiner Teoresi-Gruppe gehörenden Unternehmen Hifuture kamen im Rahmen des Inspirit-Projekt drei zentrale Aufgaben zu. Neben der Entwicklung des Kontrollsystems für die neue (dritte) Hadronenquelle des Synchrotons war das in Mailand ansässige Unternehmen an der Ausarbeitung neuer Steuerungen für die Magnete des Linearbeschleunigers sowie an den Validierungsprozessen der Software des Dosisabgabesystems beteiligt.

Die neue Hadronenquelle kann verschiedene ionische Spezies erzeugen und wird v. a. zur Herstellung von Helium, Sauerstoff und Lithium eingesetzt, die andere strahlenbiologische Eigenschaften als Protonen und Kohlenstoffionen haben und deshalb interessant für Strahlentherapien und entsprechende Studien sind.

„Hifuture ist seit rund zehn Jahren Partner des CNAO. Durch die Zusammenarbeit im Bereich Hadronentherapie können wir zur Entwicklung von Spitzentechnologien für den Gesundheitsbereich und insbesondere für die Behandlung von Tumoren beitragen“, sagt Luigi Zoccolante, CEO Hifuture. „Wir wollen auch künftig mit solchen Kooperationen unsere Rolle in den Lifesciences weiter stärken. Dies gilt umso mehr, als sich Hifuture als Teil der Teoresi Gruppe als Exzellenzanbieter von eingebetteten Systemen positionieren will, der auch die spezifischsten Design-Anforderungen erfüllen kann."

Teoresi will Kernkompetenzen in den Lifesciences weiter ausbauen

Beatrice Borgia, Chief Corporate Development Officer, Teoresi-Gruppe, ergänzt: „Wir haben im Frühjahr die Teoresi-Medtech-Sparte gegründet, um unser Know-how im Bereich Lifesciences zu erweitern. Bei Technologien zur Krebsbehandlung haben wir bereits in der Vergangenheit Zeichen gesetzt, u. a. durch die Mitarbeit am Projekt Nanocan. Dabei haben wir in Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungsinstituten das ‚Krankenhaus in der Nadel’ entwickelt, das durch die Verwendung optischer Fasern onkologische Diagnose und Therapie in einem Gerät zusammenführt. Das Projekt Inspirit bietet nun die Möglichkeit, die Kernkompetenzen der Teoresi-Gruppe im Bereich Onkologie weiter auszubauen.“

(ID:50129151)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung