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KI-gestützte Neuroimplantate
„Epileptische Anfälle müssen innerhalb von Millisekunden erkannt werden“

Das Gespräch führte Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 5 min Lesedauer

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Das Heidelberger Start-up Precisis entwickelt gemeinsam mit Infineon KI-gestützte Implantate, die epileptische Anfälle innerhalb von Millisekunden erkennen und abwenden können. Im Interview erklärt Dr. Ciamak Abkai, wie Edge-AI die Neurotherapie grundlegend verändert.

KI-gestützte Implantate können bei der Behandlung therapieresistenter Epilepsie helfen. Dazu ist leistungsstarke Hardware erforderlich, die gleichzeitig energiesparsam arbeitet.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
KI-gestützte Implantate können bei der Behandlung therapieresistenter Epilepsie helfen. Dazu ist leistungsstarke Hardware erforderlich, die gleichzeitig energiesparsam arbeitet.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Das Heidelberger Medtech-Start-up Precisis entwickelt gemeinsam mit Infineon das weltweit erste minimalinvasive, KI-gestützte Gehirnstimulationssystem „EASEE“ zur Behandlung therapieresistenter Epilepsie. Im Interview erklärt Dr. Ciamak Abkai, wie Edge-AI die Neuroimplantat-Technologie verändern soll und welche Herausforderungen Hardware-Entwickler in Safety-Critical-Bereichen meistern müssen. Abkai ist Precisis Vice President Innovation & Product Development bei Precisis.

Herr Dr. Abkai, die Konvergenz von KI und Medizintechnik beschleunigt sich rasant. Welche technologischen Durchbrüche sehen Sie als Game-Changer für Hardware-Entwickler in der Neuroindustrie?