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Steckverbinder Elektrische Sicherheit für medizinische Geräte

Quelle: Pressemitteilung Fischer Connectors 2 min Lesedauer

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Fischer Connectors erweitert seine mehrpolige Niederspannungsserie Fischer Core um neue First-Mate-Last-Break-Steckverbinder. Sie bieten elektrische Sicherheit, mechanische Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit für Betreiber von medizinischen Geräten gemäß IEC 60601-1.

Die neuen First-Mate-Last-Break-Steckverbinder von Fischer Connectors sind in zwei Größen und drei gemischten Niederspannungskonfigurationen erhältlich.(Bild:  Conextivity Group)
Die neuen First-Mate-Last-Break-Steckverbinder von Fischer Connectors sind in zwei Größen und drei gemischten Niederspannungskonfigurationen erhältlich.
(Bild: Conextivity Group)

Der Name First Mate Last Break (FMLB) bezieht sich auf einen längeren Stift im Stecker, der „zuerst gepaart und zuletzt gebrochen“ wird. Dadurch wird das elektrische System permanent geerdet und riskante elektrische Sicherheitsbedingungen vermieden. So besteht zuverlässiger Schutz, u. a. vor elektrostatischer Entladung (ESD). Außerdem wird sichergestellt, dass jegliche Streuspannung auf eine sichere Erde geleitet wird. Dadurch werden Schäden für den Bediener und die spannungsempfindlichen Geräte vermieden.

Die neuen Fischer-Core-FMLB-Steckverbinder sind in zwei Größen (Größe 104 mit einem Stecker mit 15 mm Durchmesser und Größe 1031 mit einem Stecker mit 13 mm Durchmesser) sowie in drei gemischten Niederspannungskonfigurationen erhältlich. Fischer Core 104 A 130 und Fischer Core 1031 A 105 sind mit jeweils 14 Pins ausgestattet: drei 0,9 mm Stromkontakte für einen maximalen Strom von 9,5 A bei der Größe 104 bzw. 8,1 A bei der Größe 1031, und elf 0,5 mm Datenkontakte, inklusive eines längeren FMLB-Kontakts für Masse, für 5 Gbit/s Ethernet. Der Fischer-Core-104-A-131-Steckverbinder verfügt über zwölf Strom- und Datenkontakte von 0,5 mm, inklusive längerem Ground/FMLB-Kontakt, für 4,2 A und 5 Gbit/s Ethernet.

Die Fischer-Core-FMLB-Steckverbinder und die dazugehörigen Kabelkonfektionen sind robust und langlebig, nicht nur mechanisch, sondern auch in Bezug auf das Design. Sie sind nach IP68 abgedichtet, widerstehen der Sterilisation in Autoklaven und Korrosion (1.000 Stunden Salznebel, 5 Prozent Salzlösung, 35 °C). Darüber hinaus bieten die Steckverbinder eine lange Lebensdauer mit 10.000 Steckzyklen und ihre robusten Verriegelungssysteme gewährleisten jederzeit sichere Verbindungen.

„Unsere Flaggschiff-Produktserie Fischer Core ist nicht nur für ihre Robustheit, sondern auch für ihre Vielseitigkeit bekannt. Dies bezieht sich nicht nur auf die Kontaktkonfigurationen, Gehäusegrößen und Materialien, sondern auch auf die Verriegelungssysteme, also Push-Pull, Tamperproof, Quick-Release und Friction Fit. Dies erleichtert es Konstrukteuren, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Benutzer von Medizinprodukten gerecht zu werden. Ein- und dasselbe Gerät kann zwei verschiedene Arten von Verriegelungsmechanismen verwenden, je nachdem, ob ein Stecker für den Anschluss eines Handstücks oder einer Steuerkonsole zum Einsatz kommt“, erklärt Alexandra Monchatre, Markets and Products Manager bei Fischer Connectors.

Genau dies ist der Fall beim Power-Assisted-Liposuction(PAL)-System von Microaire Surgical Instruments. Zum Einsatz kommen hier vier Fischer-Core-First-Mate-Last-Break-Stecker und eine dreieinhalb Meter lange, umspritzte Silikonkabelkonfektionierung, die autoklavierbar ist. Das Handstück des Systems verwendet einen Steckverbinder mit Push-Pull-Verriegelungsmechanismus, während die Konsole auf einen Steckverbinder mit Friktionspassung an derselben Kabelbaugruppe setzt, um den verschiedenen Anforderungen der Endanwender gerecht zu werden. In der Referenz, die auf der Website von Fischer Connectors verfügbar ist, erklärt ein Entwicklungsingenieur von Microaire, warum man sich für die FMLB-Verbindung entschieden hat: „Es ist uns wichtig, dass die Erdung des Kabels immer aktiv ist. Also, dass es zuerst geerdet wird, damit das System immer geerdet ist, und dass es zuletzt unterbrochen wird, um die Signalintegrität und die elektrische Sicherheit zu gewährleisten. Ohne Erdung haben wir schwebende Signale, die unter dem Gesichtspunkt der Signalintegrität zahlreiche elektrische Artefakte verursachen können, die nicht vorhersehbar sind, u. a. Übersprechen, kapazitive Kopplung und EMI-Probleme, sowie riskante elektrische Sicherheitsbedingungen.“

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