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Digitale Revolution 4.0: Was tut sich in der Medizin(technik)?

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Ganz wichtig: Die Entscheidung zur Umsetzung von Industrie 4.0 indes muss von der Führungsebene initiiert und entsprechend personell besetzt werden. Praxisnah wird das Thema auch auf der Hannover Messe 2016 gehandhabt. Unter dem Leitthema „Integrated Industry – Discover Solutions“ gibt es mehr als 100 Anwendungen zu Industrie 4.0 zu sehen.

Digital-Know-how wird zum Einstellungskriterium

Jedoch wird vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Evolution besonders im Mittelstand ein Mangel an Fachkräften deutlich. „Industrie 4.0 fordert höher qualifizierte Mitarbeiter. Große Unternehmen haben hier aufgrund ihrer Attraktivität meist einen Vorsprung“, erläutert Dr. Tim Jeske vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft Ergebnisse aus einer aktuellen Befragung, wonach 40 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen bislang nichts in Richtung Fachkräftesicherung vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 unternehmen. Dabei böte doch gerade die Digitalisierung Ansätze, den Fachkräftemangel zu kompensieren.

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Studierende für die vierte industrielle Revolution fit machen

Immerhin: Der Hochschulcampus Tuttlingen im selbst ernannten „Weltzentrum der Medizintechnik“ hat bereits auf diese Entwicklung reagiert und bietet einen Studiengang an, der Studierende für die vierte industrielle Revolution fit machen soll. Das Besondere: Die Ausbildung erfolgt gemeinsam mit der Industrie.

Doch es gibt auch im Mittelstand bereits Unternehmen, die eine Vorreiterrolle in Sachen Industrie 4.0 einnehmen – so zum Beispiel die Eckelmann AG. Als zertifiziertes Unternehmen nach DIN EN ISO 13485:2003 entwickelt und produziert Eckelmann Software und Hardware für Medizingeräte und ist seit Sommer des vergangenen Jahres am Forschungsprojekt CypI-Flex beteiligt. Ziel ist die Erarbeitung von Industrie-4.0-Lösungen, die auf die speziellen Anforderungen mittelständischer Unternehmen mit Serienfertigung zugeschnitten sind. CypI-Flex steht für cyberphysische Intralogistiksysteme zur Flexibilisierung der mittelständischen Serienfertigung. Wissenschaftlich begleitet durch den Fachbereich Datenverarbeitung in der Konstruktion an der TU Darmstadt, wird der zentralen Frage nachgegangen, wie man den Menschen am besten unterstützt, um die Komplexität cyber-physischer Systeme zu beherrschen.

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