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Vom Versorgungsdefizit zur Innovation
Die Menopause rückt in den Fokus von Femtech

Ein Gastbeitrag von Sandra Karakaya, Marketing, Innovationsnetzwerk Gesundheit, Bayern Innovativ 6 min Lesedauer

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Für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlafstörungen existieren etablierte Messgrößen und Biomarker. Für die Menopause hingegen wird der Gesundheitszustand bis heute überwiegend anhand subjektiver Symptome beurteilt. Genau das könnte sich ändern. Forscher und Unternehmen arbeiten daran, hormonelle Veränderungen mithilfe von Sensorik, Wearables und künstlicher Intelligenz objektiv messbar zu machen. Damit entwickelt sich die Menopause zu einem neuen Anwendungsbereich für Femtech, Medizintechnik und digitale Gesundheitsversorgung.

Fachleute sehen insbesondere die Menopause als bislang unterentwickeltes Anwendungsfeld für datenbasierten Ansätze.(Bild:  ©  Chinnapong – stock.adobe.com)
Fachleute sehen insbesondere die Menopause als bislang unterentwickeltes Anwendungsfeld für datenbasierten Ansätze.
(Bild: © Chinnapong – stock.adobe.com)

Allein in Deutschland befinden sich rund neun Millionen Frauen in den Wechseljahren oder der Perimenopause. Gleichzeitig fehlt es vielerorts an strukturierten Versorgungsangeboten sowie objektiven Messgrößen zur Bewertung individueller Verläufe. Genau hier setzen Femtech-Unternehmen mit digitalen Plattformen, Telemedizinangeboten und datenbasierten Analyseverfahren an. Für Medizinproduktehersteller eröffnet sich damit ein bislang wenig erschlossenes Betätigungsfeld für Diagnostik, Sensorik und digitale Gesundheitslösungen.