Vom Versorgungsdefizit zur Innovation Die Menopause rückt in den Fokus von Femtech
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Für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlafstörungen existieren etablierte Messgrößen und Biomarker. Für die Menopause hingegen wird der Gesundheitszustand bis heute überwiegend anhand subjektiver Symptome beurteilt. Genau das könnte sich ändern. Forscher und Unternehmen arbeiten daran, hormonelle Veränderungen mithilfe von Sensorik, Wearables und künstlicher Intelligenz objektiv messbar zu machen. Damit entwickelt sich die Menopause zu einem neuen Anwendungsbereich für Femtech, Medizintechnik und digitale Gesundheitsversorgung.
Allein in Deutschland befinden sich rund neun Millionen Frauen in den Wechseljahren oder der Perimenopause. Gleichzeitig fehlt es vielerorts an strukturierten Versorgungsangeboten sowie objektiven Messgrößen zur Bewertung individueller Verläufe. Genau hier setzen Femtech-Unternehmen mit digitalen Plattformen, Telemedizinangeboten und datenbasierten Analyseverfahren an. Für Medizinproduktehersteller eröffnet sich damit ein bislang wenig erschlossenes Betätigungsfeld für Diagnostik, Sensorik und digitale Gesundheitslösungen.
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