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Wie man seine Karriere nicht plant Die 10 größten Fehler beim Jobwechsel

| Redakteur: Peter Reinhardt

Sie kommen nicht voran, Ihre Ideen will keiner hören und das Gehalt passt auch nicht mehr? Dann wechseln Sie doch die Stelle. Aber Vorsicht! Folgende zehn Bewerbersünden sollten Sie dabei auf keinen Fall begehen.

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Sie denken über einen Jobwechsel nach? Dann sollten Sie diese zehn Tipps beherzigen!
Sie denken über einen Jobwechsel nach? Dann sollten Sie diese zehn Tipps beherzigen!
(Bildquelle: Flickr © Dave Stone unter CC BY-SA 2.0)

Wenn es im Job nicht mehr läuft, die Kollegen nerven und der Chef einen ignoriert, wird es höchste Zeit für einen neuen Job. Was häufig so verlockend wirkt und spannende Karriereaussichten verspricht, birgt aber auch einige Gefahren. Lutz-Martin Busch, Chef der Personalberatung Hi-Tec Consult, klärt auf, welche klassischen Fehler Arbeitnehmer beim beruflichen Neustart unbedingt vermeiden sollten.

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„Ich habe mich vom höheren Gehalt verleiten lassen!“

Kandidaten wechseln heute unbedacht den Arbeitgeber. Häufig werden nicht die Arbeitsinhalte, die einem Wechselmotiv den Sinn geben sollten, in den Vordergrund gestellt, sondern monetäre Anreize als Grundlage für den Wechsel gewählt. Ein Trugschluss,der oft bestraft wird, denn Ziele können unrealistisch sein und was ist, wenn der nächste Personalberater anruft? Die Spirale nach „mehr Geld“ ist endlich. Denn spätestens nach dem zweiten finanziell motivierten Wechsel wird dem einstellenden Personaler klar, wen er da vor sich sitzen hat.

„Ich habe nicht auf mein Bauchgefühl gehört!“

Schon im Vorstellungsgespräch kann das Gefühl aufkommen, dass man irgendwie nicht zusammenpasst. So können nicht nur der potenzielle Vorgesetzte oder der Personaler, sondern auch Kollegen oder gleich die gesamte Betriebsatmosphäre ein komisches Bauchgefühl verursachen. Dem sollten Sie im Zweifelsfall folgen.

„Ich habe die Belange meiner Familie außer Acht gelassen!“

Bereits während der Bewerbungsrunden sollten Sie Ihre ganze Familie einbeziehen. Nach dem Antritt einer neuen beruflichen Herausforderung, ist es häufig zu spät für Korrekturen. Es kann ein Umzug erforderlich sein oder man entscheidet sich für eine Wochenendbeziehung und nimmt eine Wohnung am Dienstsitz. Mögliche Schulwechsel der Kinder sind oft nicht berücksichtigt worden. Ergebnis: Der neue Arbeitsplatz wird aufgegeben und der Lebenslauf ist fürs Erste versaut.

„Ich habe auf den neuen Titel und die neue Position vertraut!“

Hört der Personalverantwortliche im Bewerbungsgespräch Sätze wie: „Die versprochene Personalverantwortung wurde mir nicht gegeben“, „Der Titel stellt mehr da, als es wirklich ist “ oder „Ich wurde durch das Unternehmen getäuscht!“ wird er genauer hinterfragen, wie sich die Situation für den Bewerber darstellt oder dargestellt hat. Mit den richtigen Fragen können Sie auch schwierige Situationen aufklären und mit Überraschungen dieser Art umgehen. Darauf sollten Sie vorbereitet sein.

„Ich habe vorher nicht erkannt, dass ich für die Aufgabe nicht geeignet bin!“

Das Einschätzen der eigenen Fähigkeiten und Interessen sollte die Basis eines Wechsels sein. Die Familienplanung kann eine zusätzliche Herausforderung darstellen. Das Ausprobieren neuer Tätigkeiten oder Geschäftsbereiche im späteren Verlauf der Karriere birgt dagegen einen selbstzerstörerischen Charakter. Wechseln Sie beispielsweise vom Marketing in den Vertrieb und kommen mit dem Druck durch Zielvorgaben, Controlling und Dokumentationen nicht klar, stehen Sie dem Markt schnell wieder zur Verfügung.

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