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Call for Papers Compamed Suppliers Forum: Von Regulatory Affairs bis zu Medizinelektronik

Von Dipl.-Chem. Marc Platthaus 2 min Lesedauer

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Die Compamed findet vom 17. bis 20. November 2025 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Eine gute Gelegenheit, der Medizintechnik-Community die eigene Expertise zu präsentieren, ist das Compamed Suppliers Forum by Devicemed. Vortagsvorschläge können ab jetzt eingereicht werden.

Währen der gesamten Compamed können sich Besucher auf dem Suppliers Forum by Devicemed zu aktuellen Trends und Entwicklungen der Medizintechnik-Branche informieren. (Bild:  Vogel Communications Group/Engelke)
Währen der gesamten Compamed können sich Besucher auf dem Suppliers Forum by Devicemed zu aktuellen Trends und Entwicklungen der Medizintechnik-Branche informieren.
(Bild: Vogel Communications Group/Engelke)

Die Compamed ist im November wieder der Treffpunkt der Medizintechnik-Community und das Compamed Suppliers Forum by Devicemed präsentiert in Düsseldorf am allen Messetagen aktuelle Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Medizintechnik. Aussteller der Compamed sind dazu aufgerufen, ihre Themen und Innovationen mit einem Vortrag zu präsentieren.

Jeder Messetag bietet eine Session zu einem aktuellen Trendthema, die im folgenden kurz vorgestellt werden.

Montag, 17. November: Fertigung

Die Produktion der Zukunft in der Medizintechnik setzt auf neue Fertigungsverfahren, die vernetzt, flexibel und datengestützt sind, denn Medizinprodukte werden immer individueller und personalisierter. Neue Technologien wie 3D-Druck und gedruckte Elektronik ermöglichen innovative Strukturen und tragen damit zur personalisierten Medizin bei. Doch auch klassische Fertigungsverfahren wie Zerspanung oder Spritzguss spielen weiter eine große Rolle bei der Herstellung von Medizinprodukten. Wichtig sind dabei die Einhaltung der relevanten Normen und Vorschriften.

Dienstag, 18. November: Regulatory Affairs

Nach wie vor sind die europäische Medical Device Regulation (MDR) und die IVDR (In Vitro Diagnostica Regulation) für die Medizintechnik-Branche Normen, die Hersteller, Behörden und andere Player im Gesundheitssystem beschäftigen. Die Einhaltung dieser Vorschriften gewährleistet die Patientensicherheit, schützt vor rechtlichen Konsequenzen und ermöglicht den Marktzugang für medizintechnische Produkte. Eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und eine kontinuierliche Überwachung der sich ändernden regulatorischen Landschaft sind unerlässlich, um die Compliance aufrechtzuerhalten.

Mittwoch, 19. November: Künstliche Intelligenz und Cybersecurity

Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in Medizingeräte eröffnet neue Möglichkeiten für Diagnose, Therapie und Patientenüberwachung. KI kann große Datenmengen analysieren, Muster erkennen und medizinisches Personal bei Entscheidungen unterstützen – schneller und oft präziser als herkömmliche Systeme.

Gleichzeitig steigt mit der zunehmenden Vernetzung und Datenverarbeitung auch das Risiko von Cyberangriffen. Medizingeräte verarbeiten hochsensible Patientendaten und sind oft direkt mit Krankenhausnetzwerken oder Cloud-Systemen verbunden. Ein erfolgreicher Angriff kann nicht nur Daten gefährden, sondern auch die Sicherheit von Patienten beeinträchtigen.

Deshalb müssen KI und Cybersecurity gemeinsam gedacht werden: Nur wenn KI-Systeme sicher vor Manipulation und Datenmissbrauch sind, können sie bei Medizingeräten ihr volles Potenzial entfalten.

Donnerstag, 20. November: Medizinelektronik

Medizingeräte stellen höchste Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Präzision. Deshalb ist der Einsatz spezieller Elektronikkomponenten in diesen Geräten von entscheidender Bedeutung. Diese Komponenten müssen nicht nur extrem zuverlässig funktionieren, sondern auch strenge regulatorische Vorgaben erfüllen, etwa in Bezug auf elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), Biokompatibilität und Langzeitstabilität.

Zudem müssen sie in der Lage sein, unter besonderen Bedingungen – wie sterilen Umgebungen, wechselnden Temperaturen oder bei direktem Patientenkontakt – einwandfrei zu arbeiten. Fehler oder Ausfälle könnten schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Daher kommen in der Medizintechnik häufig speziell zertifizierte Bauteile zum Einsatz, die für den medizinischen Gebrauch entwickelt und getestet wurden.

Ergänzend kann auch zu diesen Themen referiert werden:

  • Design und Usability
  • Innovative Werkstoffe
  • Mechanische Komponenten
  • Alle Arten der Auftragsfertigung
  • Qualitätssicherung
  • Neue Märkte

Interessierte senden ihren Vortragsvorschlag bitte bis 22. September an die Devicemed-Redaktion.

Weitere Informationen zum Vortrag und den Kosten gibt es im Devicemed-Onlineshop.

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