Die beiden Messen Compamed und Medica konnten mit einem erneuten Besucherplus abschließen. Tausende Branchenexperten aus der Gesundheitswirtschaft und der Medizintechnikindustrie sowie deren Zulieferbranche kamen in Düsseldorf zusammen, um die neuesten Fortschritte und Entwicklungen im Gesundheitssektor zu entdecken und um Kontakte zu knüpfen.
Die Messen Compamed und Medica fanden vom 11. bis 14. November in Düsseldorf statt.
(Bild: Breunig – VCG)
Die Veranstalter blicken zufrieden auf die Messen Medica und Compamed zurück.Insgesamt 5.800 ausstellende Unternehmen aus 72 Nationen präsentierten sich vom 11. bis 14. November mit ihrer Expertise den rund 80.000 Fachbesuchern aus 165 Ländern. Die Aussteller vermittelten einen Überblick zu modernen Gesundheitslösungen für die ambulante und stationäre Versorgung unter Einbezug der kompletten Wertschöpfungskette der Medizintechnik und damit auch von technisch anspruchsvollen Zulieferprodukten. Mit einer hohen Entscheiderquote und hohen Zufriedenheitswerten knüpfen beide Veranstaltungen nahtlos an die guten Ergebnisse der Vorjahre an.
„Das beflügelt das Geschäft unserer Aussteller. Insgesamt sehen wir am Messeverlauf, dass der länderübergreifende Wettbewerb um die Medizintechnik-Innovationsführerschaft an Dynamik gewinnt und wie in anderen Branchen auch Unternehmen aus Asien kräftig mitmischen. Neben der deutschen Beteiligung, den weiteren Länder- und Regionenbeteiligungen aus Europa waren China, Südkorea, Indien und natürlich auch Japan und Taiwan wieder stark und mit Top-Neuheiten vertreten. Besonders erfreulich ist die erneut große Beteiligung aus den USA, die mit ihren vielfältigen Gemeinschaftsständen, u. a. aus zahlreichen Bundesstaaten, fast zehn Prozent der Aussteller stellen“, erklärt Christian Grosser, Director Health & Medical Technologies der Messe Düsseldorf.
Mit 60 ausstellenden Start-ups verzeichnete der Medica Start-up Park die biaher höchste Beteiligung. Im Finale der 13. Medica Start-up Competition setzte sich Robeauté aus Frankreich als siegreiches Team der Pitches auf der Forumbühne durch. Mit einem neu entwickelten Mikroroboter zum Einsatz bei neurochirurgischen Eingriffen überzeugte es die Jury.
Den diesjährigen Healthcare Innovation World Cup gewann das Team von Samphire Neuroscience aus Großbritannien mit einem Headset, das auf die neuronalen Netzwerke des Gehirns einwirkt und so zur Linderung von Menstruationsschmerzen und den Symptomen des prämenstruellen Syndroms (PMS) beiträgt.
Neuheiten zu den Hot Topics 2024
Ob mit Programmsessions der Foren und Konferenzen oder Ausstellerpräsentationen in den fünf Erlebniswelten der Fachmesse: Die Medica 2024 betonte im Kontext der digitalen Transformation des Gesundheitswesens alle Hot Topics des Jahres, die die Healthcare-Branche bewegen wie die wachsende Bedeutung vernetzter Versorgungsmodelle. KI-gestützte Systeme, Robotiklösungen und auch Konzepte für den Umgang mit dem drängenden Fachkräftemangel standen im Vordergrund. Zu den Messeneuheiten zählten beispielsweise Roboteranwendungen zur Unterstützung bei hochkomplexen neurochirurgischen Eingriffen am Gehirn oder für orthopädische Operationen.
Ebenfalls neu: ein KI-basiertes Tool zur automatischen Dokumentation ärztlicher Sprechstunden, eine ganze Reihe von Schnelltests für die patientennahe Diagnostik verschiedenster Infektionskrankheiten oder auch eine medizinisch zertifizierte Smartwatch zur einfachen Blutdruckmessung am Handgelenk von Huawei.
Viel Aufmerksamkeit mit einer regen Besucherfrequenz an allen Messetagen fand auch die Sonderaktionsfläche Automotive Health in Halle 12, die in Kooperation mit dem Innovationen Institut aus Frankfurt ausgestaltet wurde. Schon jetzt lassen sich zahlreiche Sensoren und Funktionen in Autos integrieren, die gesundes und damit sicheres Fahren ermöglichen. Der vielfach bereits verbaute Müdigkeitswarner ist nur ein Beispiel. Noch viel mehr Funktionalitäten sind in Zukunft möglich, um aus der Vitaldatenmessung von Autofahrern Risiken für Notfälle automatisiert zu erkennen und damit womöglich folgenschwere Unfälle zu vermeiden. Das Innovationen Institut zeigte sein Entwicklungs-Know-how auf dem Gebiet anhand von ausgestellten Fahrzeugen wie dem VW ID.4 und machte Technologie auch erlebbar in einem Rennsportsimulator.
Compamed mit regem Besucherzulauf
In den Hallen 8a und 8b vermittelten 750 an der Compamed 2024 beteiligte Zulieferunternehmen ihre Kompetenz in Schlüsseltechnologien zur Anwendung durch die Medizintechnikindustrie – von verschiedensten Hightech-Komponenten, Mikrofluidik-Applikationen bis hin zu speziellen Verpackungslösungen unter Berücksichtigung von Reinraumanforderungen.
Das Compamed Suppliers Forum by Devicemed lockte zahlreiche Interessierte an.
(Bild: Breunig – VCG)
Die zwei begleitenden Foren, das Compamed Suppliers Forum by Devicemed und das Compamed High-Tech Forum by IVAM, lockten über alle vier Messetage zahlreiche interessierte Besucher an und boten den Interessierten eine weitere Möglichkeit mit Ausstellern und Experten in den Dialog zu treten. Aktuelle Top-Themen des Zulieferbereichs wie KI, Robotik, Regulatory Affairs, Cybersecurity und Automatisierung, Mikrotechnikentwicklungen und Materialinnovationen standen hier im Mittelpunkt.
Stand: 08.12.2025
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Ausblick 2025
Im kommenden Jahr finden die beiden Messen Medica und Compamed in gewohnter Parallelität vom 17. bis 20. November in Düsseldorf statt.