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Top 100 Bei diesen Unternehmen wollen die Ingenieure der Zukunft arbeiten

Von Melanie Krauß

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Mehr als 10.000 Studierende der Ingenieurwissenschaften haben deutsche Unternehmen nach ihrer Attraktivität als Arbeitgeber gerankt. Auch ein paar Medizintechnik-Unternehmen haben es in die Top 100 geschafft.

(Bild: ©NDABCREATIVITY - stock.adobe.com )

Für das Ranking „Die Attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands“ hat der Employer-Branding-Spezialist Universum (gehört zu Stepstone) insgesamt 10.409 Studierende der Ingenieurwissenschaften befragt. Ziel war es unter anderem herauszufinden,

  • welche Faktoren bei der Wahl des Arbeitgebers eine besonders große Rolle spielen und
  • welche Unternehmen für die angehenden Ingenieure am attraktivsten sind.

Diese Faktoren sind Studierenden besonders wichtig

Wie auch schon im Jahr zuvor sind für Studierende der Ingenieurwissenschaften ein attraktives Grundgehalt sowie ein hohes Einkommen in der Zukunft am wichtigsten. Damit stehen sie jedoch nicht alleine da. Auch Studierende der Wirtschaftswissenschaften, der Naturwissenschaften und der IT/Informatik bewerteten diesen Faktor am höchsten.

Dabei lässt sich feststellen: die Gehaltsvorstellungen der Studierenden haben sich entwickelt. Über alle Fachbereiche hinweg ist das erwartete Jahresgehalt deutlich um durchschnittlich 5 Prozent auf 48.904 Euro gestiegen. „Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Studierenden die eventuell selbst auferlegte Zurückhaltung während der ersten Pandemiejahre gerade überwinden und die steigenden Preise sowie die globale Inflationsrate bereits einkalkuliert haben“, vermutet Tina Smetana, Country-Managerin bei Universum.

Und tatsächlich: Die Unternehmen, die es ins Ranking geschafft haben, zahlen eigenen Aussagen zufolge unter anderem ein überdurchschnittliches Gehalt. „Stihl bietet eine überdurchschnittliche Vergütung sowie die Chance, Auslandserfahrung zu sammeln und nach dem Studium direkt als Nachwuchstalent bei Stihl einzusteigen“, berichtet beispielsweise Aline Breyer, Verantwortliche für das Hochschulmarketing bei Stihl (Rang 49).

Studierende wünschen sich Flexibilität

Neu ist, dass die Studierenden ein größeres Augenmerk auf flexible Arbeitsbedingungen legen. Der Faktor taucht erstmals überhaupt in den Top 10 auf und rutscht ganze sieben Plätze nach oben auf Rang 8. Und auch die Work-Life-Balance wird von den Studierenden mehr geschätzt. Sie rutschte fünf Plätze nach oben auf Rang 13.

Doch was genau stellen sich die Studierenden unter flexiblen Arbeitsbedingungen vor? Ein entscheidender Aspekt ist die Möglichkeit remote oder im Homeoffice zu arbeiten. 45 Prozent der Studierenden im Bereich Ingenieurwissenschaften ist es wichtig oder sogar sehr wichtig, dass der zukünftige Arbeitgeber Homeoffice anbietet. Fast die Hälfte der Studenten (48 %) würde dabei am liebsten zwei Tage von zuhause aus arbeiten.

Auch hier zeigt sich wieder, dass einige Unternehmen in der Top-100-Liste dem Wunsch nach flexiblen Arbeitsbedingungen entgegenkommen. Darunter zum Beispiel Zeiss (Rang 26). Margit Krause-Bonte, Personalleiterin der Sparte Industrial Quality & Research, gegenüber MM Maschinenmarkt: „Als moderner Arbeitgeber bieten wir flexible Arbeitszeiten, zahlreiche Möglichkeiten der Weiterentwicklung, attraktive Sonderleistungen sowie Angebote zur Gesundheitsvorsorge und Work-Life-Balance“.

Und auch Dirk Gebell, Leiter Recruiting der MTU Aero Engines AG (Rang 25), unterstreicht: „Gerade Ingenieuren und Ingenieurinnen bieten wir viele spannend Karrieremöglichkeiten, um an der Königsdisziplin Flugzeugtriebwerke zu arbeiten und echte Verantwortung zu übernehmen. Dass wir dieses Engagement mit flexiblen Arbeitszeiten und attraktivem Entgelt und Zusatzleistungen fördern und vergüten ist für uns eine Selbstverständlichkeit.“

Diese Unternehmen sind bei den Studierenden besonders beliebt

Doch welche Unternehmen sind denn nun besonders attraktiv für die Studierenden? Im Fachbereich Ingenieurwesen steht Porsche an der Spitze. Das Unternehmen verteidigt damit seine Position aus dem letzten Jahr. Daimler/Mercedes-Benz steigt zwei Plätze nach oben auf Rang 2. Audi hält seinen dritten Platz und positioniert sich vor der BMW Group auf Platz 4 und Siemens auf Rang 5. Beide Unternehmen rücken jeweils einen Platz nach oben.

  • Platz 1: Porsche
  • Platz 2: Daimler/Mercedes-Benz
  • Platz 3: Audi
  • Platz 4: BMW Group
  • Platz 5: Siemens

Deutliche Verluste musste hingegen Tesla hinnehmen. Das Unternehmen konnte im vergangenen Jahr zum ersten Mal gewählt werden und schaffte es direkt unter die Spitzenplätze. „Mit der in Deutschland gestarteten Produktion scheint Tesla an Anziehungskraft eingebüßt zu haben“, so Benedikt Strobel, Senior Research Project Manager bei Universum. In diesem Jahr befindet sich das Unternehmen auf Rang 6.

Auch bei den Automobilzulieferern zeichnet sich ein negativer Trend ab: Im vergangenen Jahr gehörten sie noch zu den Aufsteigern, dieses Jahr fallen sie zurück auf ihre Platzierungen vor der Pandemie.

Das sind die Plätze 6 bis 100

  • Platz 6: Tesla
  • Platz 7: Bosch
  • Platz 8: Volkswagen
  • Platz 9: Airbus
  • Platz 10: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
  • Platz 11: Lufthansa Technik
  • Platz 12: Google
  • Platz 13: Deutsche Bahn
  • Platz 14: European Space Agency
  • Platz 15: Fraunhofer Gesellschaft
  • Platz 16: Microsoft
  • Platz 17: Hochtief
  • Platz 18: BASF
  • Platz 19: Züblin
  • Platz 20: Rolls-Royce Powersystems
  • Platz 21: Strabag
  • Platz 22: thyssenkrupp
  • Platz 23: Bayer
  • Platz 24: Max-Planck-Gesellschaft
  • Platz 25: MTU Aero Engines
  • Platz 26: Zeiss
  • Platz 27: Goldbeck
  • Platz 28: Bundeswehr
  • Platz 29: Intel
  • Platz 30: ZF Friedrichshafen
  • Platz 31: Dräger
  • Platz 32: Continental
  • Platz 33: Kuka Group
  • Platz 34: Rheinmetall
  • Platz 35: McKinsey & Company
  • Platz 36: Eon
  • Platz 37: Philips
  • Platz 38: MAN-Gruppe
  • Platz 39: Bosch Rexroth
  • Platz 40: RWE
  • Platz 41: Miele
  • Platz 42: ABB
  • Platz 43: Schaeffler-Gruppe
  • Platz 44: Volvo Cars
  • Platz 45: IBM Deutschland
  • Platz 46: Claas
  • Platz 47: Ford Motor Company
  • Platz 48: SMA Solar Technology
  • Platz 49: Stihl
  • Platz 50: Infineo Technologies
  • Platz 51: Fendt
  • Platz 52: TÜV-Süd-Gruppe
  • Platz 53: ENBW
  • Platz 54: John Deere
  • Platz 55: TÜV-Nord-Gruppe
  • Platz 56: Festo
  • Platz 57: Trumpf
  • Platz 58: Firmengruppe Liebherr
  • Platz 59: TÜV-Rheinland-Group
  • Platz 60: Dekra
  • Platz 61: Johnson & Johnson
  • Platz 62: Roche
  • Platz 63: Vattenfall
  • Platz 64: Facebook
  • Platz 65: Merck
  • Platz 66: Hilti
  • Platz 67: Boston Consulting Group
  • Platz 68: Evonik Industries
  • Platz 69: GE General Electric
  • Platz 70: Sennheiser electronic
  • Platz 71: Bombardier
  • Platz 72: Fresenius Group
  • Platz 73: Europäisches Patentamt
  • Platz 74: Husqvarna Group
  • Platz 75: Implenia
  • Platz 76: DFS Deutsche Flugsicherung
  • Platz 77: Novartis Pharma
  • Platz 78: PWC (Pricewaterhousecoopers)
  • Platz 79: Lenovo
  • Platz 80: Deutsche Telekom
  • Platz 81: Ferchau
  • Platz 82: EY (Ernst & Young)
  • Platz 83: Mahle-Gruppe
  • Platz 84: Texas Instruments
  • Platz 85: Coca-Cola Europacific Partners
  • Platz 86: Bilfinger
  • Platz 87: Linde Group
  • Platz 88: Nestlé Deutschland
  • Platz 89: Goldman Sachs
  • Platz 90: Huawei
  • Platz 91: Boehringer Ingelheim Pharma
  • Platz 92: Deutsche Bank
  • Platz 93: Henkel
  • Platz 94: Opel
  • Platz 95: Deloitte
  • Platz 96: Vestas
  • Platz 97: KPMG
  • Platz 98: Wacker Chemie
  • Platz 99: SKF
  • Platz 100: Shell

Das sagen die Unternehmen dazu

Wir haben die Unternehmen gefragt: Warum wollen die Studierenden der Ingenieurwissenschaften gerade bei Ihnen arbeiten? Die Antworten darauf, zeigt unsere Bildergalerie.

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Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf unserem Schwesterportal www.maschinenmarkt.vogel.de.

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