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DMEA 2024 Aufbruchstimmung in der digitalen Medizin

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Vom 9. bis 11. April war die Messe Berlin Dreh- und Angelpunkt der digitalen Medizin. 350 Speaker, 800 Aussteller und ein Besucherplus von 15 Prozent. Auch in diesem Jahr sind zahlreiche Rekorde gefallen. Das waren die Themenschwerpunkte der DMEA 2024.

Neben starken Slogans waren vor allem interessante Keynotes, Seminare und Live-Demos eine Stärke der diesjährigen DMEA.(©  Messe Berlin GmbH)
Neben starken Slogans waren vor allem interessante Keynotes, Seminare und Live-Demos eine Stärke der diesjährigen DMEA.
(© Messe Berlin GmbH)

Telematikinfrastruktur, medizinische Versorgungszentren, resiliente Systeme und Card-Link. Die Themen der Digital-Health Messe DMEA waren durchaus vielfältig. Der Veranstalter der Messe, der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg), blickt zum dritten Mal in Folge auf ein Jahr der Rekorde zurück. Rund 18.600 Fachbesucher konnten sich in sechs Messehallen bei über 800 nationalen wie internationalen Ausstellern zu den neuesten Trends aus der Welt der digitalen Gesundheitsversorgung informieren. Dies entspricht einem Besucherzuwachs von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

DMEA 2024
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Besonderes Gewicht wurde dem Schwerpunkt künstliche Intelligenz zuteil. Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach betonte in seiner Keynote am ersten Messetag, dass man durch KI die Chance habe, Krankheiten früher zu erkennen und zu prognostizieren. Man könne zudem dank KI die Sprache der Proteine verstehen. Lauterbach kündigte in diesem Kontext auch an, dass künftig jedes Gesetz im medizinischen Bereich eine KI-Komponente erhalten soll.

In zahlreichen Vorträgen, Diskussionsrunden und Hotseat-Formaten konnten sich die Fachbesucher einen fundierten Überblick über die aktuellen Entwicklungen aus der Welt der „Digital Health“ verschaffen. Abgerundet wurde das Messeformat durch vielfältige, thematisch strukturierte Messerundgänge.

Das Themenfeld Telematikinfrastruktur, die Softwarekomponente Card-Link sowie den Transformationsprozess hin zur sogenannten TI 2.0 stellten einen weiteren Schwerpunkt der Fachmesse dar. Zahlreiche Herstellerfirmen präsentierten ihre TI-Produkte. Vom TI Messenger, über diverse Gateway-Lösungen bis hin zur Integration von Card-Link in bestehende Gesundheitsapplikationen der Krankenkassen. Die TI schien allgegenwärtiges Gesprächsthema der Messe zu sein. Pünktlich zur DMEA hatte ein Hersteller es sogar geschafft, den Zulassungsprozess der Gematik mit seinem TI Messenger erfolgreich zu durchlaufen.

Bereits jetzt steht ein Termin für die nächste DMEA fest. Vom 8. bis 10. April 2025 wird die Berliner Messe wieder, in Fuchsia getaucht, verkünden: „Connecting Digital Health“ – vielleicht auch im kommenden Jahr mit einem erneuten Besucherrekord.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf unserem Schwesterportal www.healthcare-digital.de.

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