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Enge Verzahnung von Konstruktionsproblemen
Damit bedurfte es einer Lösung, um die Säule beim Herabfahren zu bremsen. Wieder lagen die Schwierigkeiten im geringen Einbauraum und der damit einhergehenden engen Verzahnung der Antriebskomponenten: Hatten die Konstrukteure das erforderliche Drehmoment der Spindel ausgerechnet und das Getriebe dafür ausgelegt, stellte sich der Motor als zu groß heraus. Setzte man stattdessen einen Hocheffizienzmotor ein, bot die dadurch notwendig gewordene kleinere Untersetzung keine Möglichkeit, ein selbsthemmendes Schneckengetriebe zu verwenden, das die Hubsäule hätte bremsen können. Für eine zusätzliche Sicherheitsbremse aber fehlte der Platz im Gerätefuß. Zunächst entwickelten die Konstrukteure ein Schnecken-Stirnrad-Modul, das in sehr kleiner Untersetzung das Motordrehmoment auf die Kugelgewindespindel übertrug. Doch erste Prototypen zeigten, dass die Motoransteuerung nicht ausreichte, um bei der Abwärtsbewegung der Hubsäule das nötige Bremsmoment zu erzeugen.
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