France

Interview
Agenda für die Industrie von morgen

Das Gespräch führte Julia Engelke 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der ZVEI hat im Positionspapier „Agenda für die Industrie von morgen“ konkrete Wachstumsfelder der Elektro- und Digitalindustrie identifiziert und Handlungsbedarfe benannt. Darüber hat Devicemed im Interview mit Hans-Peter Bursig* vom ZVEI gesprochen.

„Die Rolle der Medizintechnik innerhalb der Gesundheits-, Industrie- und Forschungspolitik entspricht heute noch nicht ihrem Stellenwert für die Bevölkerung“, so Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer Fachverband „Elektromedizinische Technik” im ZVEI, dem Verband der Elektro- und Digitalindustrie. (Bild:  ZVEI/Melanie Bauer Photodesign)
„Die Rolle der Medizintechnik innerhalb der Gesundheits-, Industrie- und Forschungspolitik entspricht heute noch nicht ihrem Stellenwert für die Bevölkerung“, so Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer Fachverband „Elektromedizinische Technik” im ZVEI, dem Verband der Elektro- und Digitalindustrie.
(Bild: ZVEI/Melanie Bauer Photodesign)

Der ZVEI hat das Positionspapier „Agenda für die Industrie von morgen“ vorgelegt. Worum geht es darin konkret?

Das Positionspapier stellt die Elektro- und Digitalindustrie (EDI) als Schlüsselbranche für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und Europa heraus. Grundlage ist die Studie „Transformationspfade“ von IW Consult im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie. Demnach kann die EDI ihr Wertschöpfungspotenzial bis 2035 auf 182 Milliarden Euro mehr als verdoppeln – stärker als jede andere Branche. Das Papier geht auf sechs bedeutende Wachstumsfelder innerhalb der Branche ein, darunter Medizintechnik und Gesundheit. Um das enorme Wachstumspotenzial der EDI zu erschließen, fordert der ZVEI gezielte politische Maßnahmen, u. a. Bürokratieabbau und schnellere Genehmigungsverfahren, Investitions- und Steueranreize für Schlüsseltechnologien, eine innovationsfreundliche Regulierung und den Ausbau von Normung und Standardisierung.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung