Aktuelle Nachrichten und Entwicklungen aus der Medizintechnik-Industrie, wichtige Personalmeldungen und branchenrelevante Forschungsmeldungen lesen Sie hier im Devicemed-Newsticker. Der Beitrag wird fortlaufend aktualisiert.
Aktuelle Nachrichten aus der Medizintechnik-Industrie und branchenrelevante Forschungsmeldungen
(Bild: GPT Image Editor / KI-generiert)
25.02. – Änderungen im Fresenius-Vorstand: Mandatsverlängerung und Neuernennung
Bad Homburg (Fresenius): Der Aufsichtsrat von Fresenius hat einstimmig das Mandat des Vorstandsvorsitzenden Michael Sen vorzeitig um 5 Jahre verlängert. Der Vertrag läuft nun bis 2031.
Dr. med. Christian Pawlu wird ab dem 1. Juli 2026 als neues Mitglied in den Vorstand von Fresenius berufen. Er übernimmt die Verantwortung für Fresenius Helios, zu denen die beiden privaten Klinikketten Quirónsalud in Spanien und die Helios Kliniken in Deutschland gehören. Er tritt damit die Nachfolge von Robert Möller an, der sich künftig auf den Aufbau des Büros der Unternehmensleitung in Berlin und Brüssel konzentrieren wird.
22.02. – Ottobock plant Verkauf des Standorts in Königsee
Duderstadt/Königsee (dpa): Ottobock plant, sich von seinem Standort in Königsee, Thüringen, zu trennen. Dort befindet sich die Rollstuhlsparte des Unternehmens mit rund 270 Beschäftigten. Wie Ottobock-Vorstandschef Oliver Jakobi mitteilte, laufen derzeit Gespräche mit mehreren Interessenten. In den kommenden Monaten rechnet das Unternehmen mit ersten Vertragsabschlüssen. Ziel ist die Erhaltung des Standorts und der Arbeitsplätze.
Die Gespräche mit möglichen Käufern wurden bereits im letzten Jahr aufgenommen. Jakobi machte keine Angaben zu den interessierten Parteien und betonte, dass der Abschluss in unterschiedlicher Form erfolgen könnte – inklusive eines möglichen Komplettverkaufs. Die Sicherung der Arbeitsplätze hat dabei höchste Priorität. Die langfristige Sicherung des Standorts ist laut Jakobi ein zentrales Anliegen. Man wolle auf keinen Fall das Werk verkaufen, um es anschließend zu schließen. Der Abschluss der Trennung ist bis spätestens Mitte 2027 geplant.
Das Rollstuhlgeschäft passt laut Jakobi nicht mehr zur übrigen Unternehmensstrategie von Ottobock: „Darum haben wir gesagt, wir fokussieren uns darauf, wo wir richtig stark sind, wo wir Marktführer sind, wo wir auch die Möglichkeit haben, die Märkte weiterzuentwickeln und auch zu beeinflussen. Und geben das auf, wo wir einer von verschiedenen Anbietern sind.“ Laut Finanzvorstand Arne Kreitz sei das Rollstuhlgeschäft nur einer von fünf Bereichen, die das Management seit 2022 loswerden will. Drei Bereiche wurden bereits veräußert oder eingestellt. Neben dem Geschäft in Thüringen ist noch ein kleiner Abrechnungsdienstleister in den USA zu verkaufen.
10.02. – Drive Medical übernimmt Compass Health Brands
Isny (Drive Medical): Drive Medical setzt seine globale Wachstums- und Akquisitionsstrategie mit der Übernahme von Compass Health Brands fort. Diese erste größere Akquisition nach dem Eigentümerwechsel durch Kingswood Capital Management erweitert das Portfolio und stärkt die Marktposition. Compass Health Brands ergänzt die by-Drive-Markenfamilie und bereichert das Angebot mit zusätzlichen Ressourcen und Innovationskraft. Das erfolgreiche Rebranding von „DriveDeVilbiss“ zu Drive Medical erhöht die Markenwirkung und Marktanteile, während das Unternehmen global weiter wächst.
05.02. – Siemens Healthineers startet erfolgreich ins Geschäftsjahr 2026
Forchheim (Siemens Healthineers): Siemens Healthineers hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026, das am 31. Dezember 2025 endete, ein starkes Ergebnis veröffentlicht, das trotz Belastungen durch Handelszölle und Währungseffekte beeindruckt. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 5,4 Milliarden Euro, was einem vergleichbaren Wachstum von 3,8 % entspricht.
Der Bereich Imaging verzeichnete ein Umsatzwachstum von 5,7 % auf etwa 2,8 Milliarden Euro, unterstützt durch die robuste Nachfrage nach molekularer Bildgebung. Die bereinigte EBIT-Marge für Imaging lag bei 21,6 % leicht unter dem Niveau des Vorjahresquartals.
Der Bereich Precision Therapy wuchs ebenfalls stark um 5,9 % und erreichte einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro mit einer EBIT-Marge von 14,9 %.
Im Gegensatz dazu erlitt der Bereich Diagnostics einen Umsatzrückgang von 3,1 %, was teils auf Strukturveränderungen im chinesischen Markt zurückzuführen ist. Der Umsatz fiel auf knapp 1,0 Milliarden Euro, und die bereinigte EBIT-Marge sank auf 2,1 %, deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Trotz dieser Herausforderungen konnte der Gewinn nach Steuern auf 456 Millionen Euro gehalten werden, was einem Rückgang von 4,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das bereinigte unverwässerte Ergebnis je Aktie lag mit 0,49 Euro fast auf dem Vorjahresniveau.
Mit einem guten Equipment-Book-to-Bill-Verhältnis von 1,12 konnte das Unternehmen einen hohen Auftragseingang bestätigen. CEO Bernd Montag hob hervor, dass der Konzern trotz erheblicher Gegenwinde eine verbesserte Profitabilität in den Kernbereichen erzielt hat.
Stand: 08.12.2025
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Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bleibt optimistisch, mit einem erwarteten vergleichbaren Umsatzwachstum von 5 % bis 6 % und einem bereinigten unverwässerten Ergebnis je Aktie zwischen 2,20 Euro und 2,40 Euro.
03.02. – Medipack gewinnt den Worldstar Global Packaging Award 2026
Schaffhausen (Medipack): Die Medipack AG wurde für die Sterilverpackung MedD-Pack eco mit dem Worldstar Global Packaging Award 2026 ausgezeichnet. Die Jury lobte, dass die Verpackung aus einer ressourcenschonenden dreischichtigen MEDPETG-EF-Folie besteht und ein No-Touch-Handling bietet. Dadurch lassen sich Implantate steril und ohne direkten Kontakt entnehmen. Die innere Komponente aus MEDPUR (Polyurethane) hält das Implantat sicher in Position und schützt zuverlässig vor Abrieb oder Beschädigungen – was die Prozesssicherheit im OP erhöht.
Durch das platzsparende Design reduziert Med-Pack eco das Verpackungsvolumen um bis zu 50 Prozent – und damit Materialverbrauch, Transportaufwand und CO2-Emissionen. Das Produkt wurde bereits national durch den Swiss Packaging Award ausgezeichnet. Die Preisverleihung des Worldstar findet am 8. Mai 2026 auf der Interpack in Düsseldorf statt.
03.02. – Der International Excellence Award 2026 geht an Biomediziner Ron Kikinis
Karlsruhe (KIT): Ron Kikinis, Professor für Radiologie an der Harvard Medical School (HMS) in Boston, ist der diesjährige Preisträger des „International Excellence Award of KIT“ und des „Fellowship of SCHROFF Foundation“. Mit der Auszeichnung verbunden ist eine Einladung zu einem Forschungsaufenthalt am KIT von bis zu sechs Monaten.Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) würdigt damit den weltweit anerkannten Experten auf den Gebieten der medizinischen Bildverarbeitung, der bildgestützten Therapie und der biomedizinischen Informatik.
Ron Kikinis gehörte als Postdoktorand zu den ersten Forschenden, die Methoden der Computer Vision und Bildanalyse systematisch in die Medizin einführten und damit ein neues wissenschaftliches Feld mitbegründeten. So schuf er wichtige Voraussetzungen für aktuelle Entwicklungen in KI-gestützter Diagnostik, personalisierter Medizin und digitaler Gesundheitsversorgung. Als ordentlicher Professor für Radiologie an der Harvard Medical School und Gründungsdirektor des Surgical Planning Laboratory am Brigham and Women’s Hospital in Boston befasst er sich heute mit den Themen globale Gesundheit und digitale Transformation in der Medizin.
Die Preisverleihung findet am 10. Februar im Senatsaal am Campus Süd des KIT statt.
19.01. – Spectaris äußert sich zu US-Zolldrohungen im Grönland-Kontext
Berlin (Spectaris): Öffentliche Ankündigungen des US-Präsidenten Donald Trump zu zusätzlichen Zöllen auf europäische Waren lösen Besorgnis in der deutschen Industrie aus. Auslöser sind politische Spannungen rund um Grönland. Obwohl bislang keine rechtlich verbindlichen Maßnahmen vorliegen, zeigen diese Drohungen, wie geopolitische Konflikte in handelspolitische Maßnahmen münden können. Der Deutsche Industrieverband Spectaris fordert eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft. Politisch motivierte Zölle schaffen Unsicherheiten und können Investitionsentscheidungen beeinträchtigen, weshalb Europa seine Handelspolitik diversifizieren und robuster gestalten müsse.
Der Verband warnt zugleich vor unkoordinierten Gegenmaßnahmen gegenüber den USA, da diese strategisch abgestimmt werden sollten, um unbeabsichtigte Schäden für Unternehmen zu vermeiden. Spectaris betont die Bedeutung eines regelbasierten Handels und eines konstruktiven transatlantischen Dialogs und steht im Austausch mit politischen Entscheidungsträgern sowie europäischen Partnerverbänden , um die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen.
15.01. – Deutsch-amerikanisches Medtech-Unternehmen qualifiziert sich für Nato-Innovationsprogramm
Wannweil/New York (Hellstern Medical): Die Hellstern Medical GmbH wurde mit dem Robotic Surgeon Assist Noac, in das Innovationsprogramm Nato Diana aufgenommen – das Accelerator Programm der Nato für Defence- und Dual-Use-Technologien.
Mit Noac hat das deutsch-amerikanische Deep-Tech-Start-up den laut eigenen Aussagen ersten Robotic Surgeon Assist entwickelt, der bereits heute im klinischen Alltag im Einsatz ist. Noac agiert sensorgesteuert direkt am Körper des Chirurgen und steigert nachweislich Präzision und Ausdauer. Während klassische OP-Robotik weltweit etwa fünf Prozent der chirurgischen Eingriffe adressiert, mache Noac robotisch-assistierte Chirurgie für bis zu 95 Prozent aller Operationen zugänglich.
Im Nato-Innovationsprogramm entwickelt und evaluiert Hellstern Medical seine Technologie als relevante Dual-Use-Lösung zur Sicherstellung chirurgischer Versorgung in kritischen Infrastrukturen – für zivile Anwendungen ebenso wie für systemrelevante Einsatzszenarien. Das Unternehmen ist Teil des Nato-Innovationsökosystems Diana und arbeitet regelmäßig in den Strategie- und Testumgebungen, u. a. am Standort Boston, an der Erprobung und Weiterentwicklung der sicherheitsrelevanten Schlüsseltechnologie.
15.01. – Dräger verzeichnet höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte
Lübeck (Dräger): Der Umsatz von Dräger ist im Geschäftsjahr 2025 auf Basis vorläufiger Berechnungen währungsbereinigt um 5,3 % gestiegen (nominal: 3,3 %). Damit lag er nach einem sehr starken Jahresendgeschäft leicht über der letzten Prognose. Mit rund 3.482 Millionen Euro erreichte der Umsatz den höchsten Wert der Unternehmensgeschichte (2024: 3.370,9 Millionen Euro).
Beide Segmente konnten zum Rekordumsatz beitragen: Die Medizintechnik verzeichnete nach einem Rückgang im Vorjahr ein währungsbereinigtes Wachstum um 7,4 % (nominal: 5,1 %) auf rund 1.996 Millionen Euro (2024: 1.899,7 Millionen Euro), während die Sicherheitstechnik ein währungsbereinigtes Plus um 2,5 % (nominal: 1,0 %) auf rund 1.486 Millionen Euro verbuchte (2024: 1.471,2 Millionen Euro). Die Bruttomarge des Konzerns erhöhte sich, u. a. aufgrund der Entwicklung im vierten Quartal, auf rund 45,4 % (2024: 44,9 %).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg auf rund 226 bis 236 Millionen Euro. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf rund 6,5 bis 6,8 %.
Der Auftragseingang stieg währungsbereinigt um 7,9 % (nominal: 5,8 %) auf rund 3.575 Millionen Euro. Damit übertraf er den Vorjahreswert deutlich (2024: 3.380,5 Millionen Euro). In der Medizintechnik stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 9,0 % (nominal: 6,5 %) auf rund 2.049 Millionen Euro (2024: 1.924,1 Millionen Euro). In der Sicherheitstechnik legte der Auftragseingang währungsbereinigt um 6,3 % (nominal: 4,8 %) auf rund 1.526 Millionen Euro zu (2024: 1.456,4 Millionen Euro).
Im Einklang mit der bestehenden Dividendenpolitik beabsichtigt Dräger, rund 30 % des Konzernjahresüberschusses an seine Aktionäre auszuschütten. Der finale Dividendenvorschlag erfolgt mit den endgültigen Geschäftszahlen für 2025.
Aufgrund des Auftragseingangs erwartet Dräger für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg von 1,0 bis 5,0 % (währungsbereinigt 2,0 bis 6,0 %) und eine EBIT-Marge von 5,0 bis 7,5 % .
13.01. – Aerotech baut seine Kapazitäten aus und eröffnet Laserlabor in Fürth
Fürth (Aerotech): Aerotech schafft am Standort Fürth ein europäisches Zentrum für die Entwicklung, Erprobung und Validierung laserbasierter Fertigungsprozesse sowie für die kundennahe Montage von Antriebskomponenten. Neben der Einrichtung eines state-of-the-art Laserlabors wird dort künftig auch ein Teil der Montage von Antriebskomponenten stattfinden. Das Laserlabor soll Kunden aus ganz Europa die Möglichkeit bieten, laserbasierte Fertigungsprozesse direkt vor Ort mit Produkten von Aerotech zu testen und zu optimieren. Ziel ist es, Anwendungen unter realistischen Bedingungen zu demonstrieren und gemeinsam mit Kunden weiterzuentwickeln. Das Labor soll langfristig als europäisches Kompetenzzentrum für die Mikromaterialbearbeitung dienen.
Geleitet wird das Labor von Dipl.-Ing. Oliver Hentschel, der über mehr als zwölf Jahre wissenschaftliche Erfahrung in der Laser- und Photonikforschung verfügt. Er verantwortet den technischen Ausbau des Labors sowie die Planung und Durchführung von Kundenversuchen. Kernstück des Labors ist ein Ultrakurzpulslasersystem des Partners Light Conversion. Die Kooperation umfasst die Bereitstellung eines kundenspezifischen Laserscan- und Motion-Control-Systems für Anwendungen in der Halbleiter-, Elektronik- und Medizingerätefertigung.
Auf einer Laborfläche von rund 50 Quadratmetern können perspektivisch bis zu vier Systeme betrieben werden. Zum Start ist ein komplettes System vorgesehen; im Verlauf der kommenden zwei Jahre soll die Ausstattung kontinuierlich erweitert werden. Geplant ist u. a. die Installation eines Tubecutter- bzw. Stentcuttersystems, um die Übertragbarkeit der Prozesse auf die Serienfertigung zu testen.
01.01. – Manfred Hinz ist neues BV-Med-Vorstandsmitglied
Berlin (BV-Med): Manfred Hinz, Vice President Medical Surgical Business EMEA bei Solventum, ist seit dem 1. Januar 2026 neues Vorstandsmitglied beim Bundesverband Medizintechnologie (BV-Med). Er folgt im neunköpfigen BV-Med-Vorstand auf Marc Michel, der zum Jahresende 2025 bei Peter Brehm ausgeschieden ist.
Hinz verantwortet bei Solventum als Area Vice President Medical Surgical Business das Medizinprodukte-Geschäft in der EMEA-Region. Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung in der Medizin- und Dentaltechnik in nationalen und internationalen Geschäftsleitungs-Rollen sowie über acht Jahre Erfahrung in der Elektronik-, Elektro- und Telekommunikations-Industrie. Kernthemen sind für Hinz Innovation und Qualität, Nachhaltigkeit und Verantwortung sowie die Stärkung des Medizintechnik-Standorts Deutschland.
Marc Michel war seit 2018 BVMed Vorstandsmitglied, zuletzt als Stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Zum Jahresende schied er aus eigenem Wunsch beim mittelständischen Gelenkersatz-Hersteller Peter Brehm aus, beiw elchem er ab 2005 Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung war.
Der BV-Med-Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden Mark Jalaß (Lohmann & Rauscher), der Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Dorothee Stamm (Medtronic) sowie Dr. Chima Abuba (GHD), Alexia Anapliotis (Merete), Stefan Geiselbrechtinger (OPED), Manfred Hinz (Solventum), Manuela Hoffmann-Lücke (Paul Hartmann), Frank Kirchner (B. Braun) und Dr. Hans-Christian Wirtz (Johnson & Johnson). Zudem ist BV-Med-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll Mitglied des Vorstands.
Weitere Personalien aus dem 4. Quartal des Jahres 2025:
01.01. – Raumedic erweitert Vorstand um CHRO Bianca Holler
Helmbrechts (Raumedic): Zum 1. Januar ist Bianca Holler als Chief Human Resources Officer (CHRO) in den Vorstand der Raumedic AG berufen worden. Holler verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich Human Resources in der Medizintechnik-Branche. Bevor sie im Mai 2023 Teil von Raumedic wurde, verantwortete sie bei Ottobock als Head of Global HR die weltweite Personalarbeit sowie nachhaltige Kultur- und Entwicklungsprojekte. Unter ihrer Verantwortung hat Raumedic die Personalarbeit strategisch neu aufgestellt: von der Modernisierung der Leistungsbeurteilung über die Weiterentwicklung der Führungskultur bis hin zur systematischen Messung und Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit.
Seit dem 1. Januar 2026 besteht der Vorstand der Raumedic AG aus vier gleichberechtigten Mitgliedern: Bianca Holler (CHRO), Thomas Knechtel (CTO), Klaus Schabert (COO) und Dr. Robert Schilling (CFO).
01.01. – Gordon Bittig wird CFO von Ulrich Medical
Ulm (Ulrich Medical): Zum Jahreswechsel wurde Gordon Bittig in die Geschäftsführung von Ulrich Medical berufen. Er trat zum vierten Quartal 2025 bei dem Medizintechnik-Unternehmen ein. Der Diplom-Volkswirt und Steuerberater war u. a. zehn Jahre in den USA für die US-Töchter von Solarworld tätig und zuletzt Geschäftsführer der deutschen Tochter des US-Rasierer-Herstellers Harry’s. Zusammen mit Christoph Ulrich, geschäftsführender Gesellschafter, und Friedrich von Rechteren, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung, bildet er die neue Spitze der Ulrich Medical-Gruppe.
01.01.2026 – Alexander Heizler übernimmt als CEO bei KNF
Hamburg (KNF): Seit Januar 2026 übernimmt Alexander Heizler die Rolle des Chief Executive Officer (CEO) beim Membranpumpenhersteller KNF. Er ist seit 2009 im Unternehmen und war seit 2021 als Chief Operating Officer (COO) tätig.
Martin Becker, ehemaliger CEO, zieht sich nach mehr als 40 Jahren bei KNF, davon 26 als CEO, aus der operativen Führung zurück. Er wird sich nun vollständig auf seine Rolle als Präsident des Verwaltungsrats konzentrieren, in der er sich auf die Fortsetzung der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Alexander Heizler in neuer Funktion freut. Becker bleibt dem Unternehmen zudem als Anteilseigner verbunden.
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