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Datron 5-Achs-Fräsmaschine für die Dentaltechnik

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Fräsmaschine Datron D5 ist exakt auf die Anforderungen von Zahntechnikern zugeschnitten. Besonderer Clou ist die Bedienung per iPad. Das gibt auch kleineren Dentallaboren die Möglichkeit, mit einem einzigen CAD/CAM-System ein größtmögliches Spektrum an Indikationen präzise und wirtschaftlich inhouse zu fertigen.

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Einfache Aufstellung: Mit einer Breite von nur 79 cm passt die D5 von Datron durch jede Standardtür.
Einfache Aufstellung: Mit einer Breite von nur 79 cm passt die D5 von Datron durch jede Standardtür.
(Bild: Datron)

Die Digitalisierung schreitet in der Zahntechnik unaufhaltsam voran. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, führt kein Weg an der CAD/CAM-gestützten Fertigung von Zahnersatz vorbei. Einfache Indikationen wie Kronen und Brücken aus Weichmaterialien wie Zirkonoxid werden bereits seit mehreren Jahren überwiegend mittels CAD/CAM-Technologie gefertigt, da hierfür in der Regel einfache, 3- oder 4-achsige Tischmaschinen genügen, die günstig in der Anschaffung und leicht zu bedienen sind.

An der höchsten Wertschöpfung teilhaben

Für die Bearbeitung von Metallen und die Fertigung von Indikationen mit komplexen Geometrien oder hohen Anforderungen an die Präzision, wie z.B. implantatgetragene Arbeiten, sind solche einfachen Tischsysteme jedoch nicht geeignet. Dies war bisher nur mit großen Bearbeitungszentren möglich, deren Anschaffungskosten bei mehreren Hunderttausend Euro liegen und deren Bedienung so komplex ist, dass sie in der Regel nur durch ausgebildete CNC-Fachkräfte möglich ist.

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Zudem sind Dentallabore in der Regel in Wohnhäusern oder Bürogebäuden und nicht in Industriehallen untergebracht, so dass für die Einbringung von Bearbeitungszentren meist Umbaumaßnahmen notwendig sind, da sie nicht durch Standard-Türen passen und die Böden normalerweise nicht über die nötige Traglast verfügen.

Aus diesen Gründen lohnt sich die Anschaffung einer solchen Maschine für die meisten Dentallabore nicht. Indikationen aus Metall werden extern in großen Fräszentren oder mit hohem Arbeitsaufwand per Gusstechnik gefertigt. Aber gerade im Bereich der Metallbearbeitung und in der Fertigung hochpräziser Arbeiten, z.B. von Implantaten, liegt für Dentallabore die höchste Wertschöpfung.

Vollwertige Tischmaschine fürs 5-Achs-Fräsen

Um die Lücke zwischen einer einfachen Tischmaschine und einem komplexen Bearbeitungszentrum zu schließen, hat der Mühltaler Spezialmaschinenbauer Datron die Dentalfräsmaschine D5 entwickelt. Sie kombiniert die Vorteile beider Maschinengattungen und ist so kompakt, dass sie in nahezu jedes Dentallabor ohne Umbaumaßnahmen eingebracht werden kann (Bild 1).

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