France

Lebensdauer in medizinischen Geräten
Wie lange hält die Batterie?

Ein Gastbeitrag von Thomas Gsell* 6 min Lesedauer

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Die Schweiz ist ein wichtiger Standort für die Herstellung von Medizingeräten wie Beatmungsgeräten, ophthalmologischen Geräten und Insulinpumpen. Diese Geräte werden zunehmend mit wiederaufladbaren Batterien betrieben. Aus Schaffhausen kommt das Hy-Di-Smart-Battery-System, das Batteriedaten ausliest und analysiert. Es ermöglicht eine bessere Überwachung und Nutzung von Batterien in medizinischen Geräten, was die Lebensdauer der Batterien verlängert und Kosten spart.

Krankenhäuser nutzen das Hy-Di-Smart-Battery-System beispielsweise in Notfall-Beatmungssystemen.(Bild:  sukan - stock.adobe.com)
Krankenhäuser nutzen das Hy-Di-Smart-Battery-System beispielsweise in Notfall-Beatmungssystemen.
(Bild: sukan - stock.adobe.com)

Die Schweiz ist ein bedeutender Standort, wenn es um die Produktion von Medizingeräten geht. Beatmungsgeräte, ophthalmologische Geräte (Geräte für die Behandlung der Augen), Reinigungs- und Desinfektionsgeräte, Bluttransfusionsgeräte und Defibrillatoren (elektrische Schockgeber bei Herzrhythmusstörungen) werden in der Schweiz hergestellt. Aber auch Gipssägen, Insulinpumpen oder intelligente Beleuchtungen für Operationen sind sehr oft made in Switzerland. Alle genannten Produkte vereint – neben dem Anspruch auf allerhöchste Präzision und Qualität – ein gemeinsames Merkmal: Sie werden zunehmend nicht mehr aus dem elektrischen Versorgungsnetz mit der für ihren Betrieb notwendigen Energie versorgt, sondern aus wiederaufladbaren Batterien, so genannten Sekundärbatterien.

Ebenfalls aus der Schweiz, aus dem beschaulichen Städtchen Schaffhausen, kommt ein Smart-Battery-System, genannt Hy-Di, welches den chemischen Stromversorgungsmarkt, nicht nur im Medizinbereich, zu revolutionieren gedenkt.