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Präzision unter Volllast
Wie hochdynamische Bewegungssysteme die Laserbearbeitung von Stents, Kathetern und Hypotubes beschleunigen

Ein Gastbeitrag von Brian Fink* 5 min Lesedauer

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Zylindrische Mikrorohre für Stents, Katheter oder Biopsiekanülen sind essenzielle Komponenten der modernen Medizintechnik. Ihre Fertigung verlangt Laserschneidprozesse, die sowohl höchste Präzision als auch einen schnellen Durchsatz gewährleisten. Das stellt hohe Anforderungen an die Bewegungstechnik: Nur wenn Antrieb, Steuerung und Mechanik perfekt aufeinander abgestimmt sind, gelingen feine Schnitte in kurzen Taktzeiten.

Laserfertigung von Stents in der Medizintechnik: das Laserschneiden.(Bild:  Aerotech)
Laserfertigung von Stents in der Medizintechnik: das Laserschneiden.
(Bild: Aerotech)

Die Anforderungen an die Fertigung von Mikrorohren in der Medizintechnik sind hoch. Stents, Katheter und Hypotubes müssen nicht nur millimetergenau, sondern in Mikrometern präzise bearbeitet werden, um ihre Funktion und Sicherheit zu gewährleisten. Bereits geringfügige Fehler bei der Schnittführung können zu defekten Bauteilen führen, die in medizinischen Anwendungen ernsthafte Komplikationen nach sich ziehen. Gleichzeitig müssen jedoch auch hohe Stückzahlen bei minimalen Taktzeiten erreicht werden, was eine enge Verzahnung von Präzision, Geschwindigkeit und Wiederholbarkeit verlangt.

Das Laserschneiden hat sich hier als bevorzugtes Verfahren etabliert, da es eine hohe Genauigkeit bei minimaler Materialverzerrung ermöglicht. Doch die Voraussetzung für qualitativ hochwertige Ergebnisse ist eine fehlerfreie Bewegungstechnik. Besonders die Kombination von rotatorischen und linearen Bewegungssystemen spielt hierbei eine zentrale Rolle.