Dünner, leichter, leistungsstark Wie additive Fertigung Leistung und Design von Hüftprotektoren verbessert
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Der Hüftschutz hat sich traditionell auf den gebrechlichen, älteren Teil des Marktes konzentriert – auf Menschen in Pflegeeinrichtungen mit hohem Sturz- und Frakturrisiko. Zahlen belegen, dass der Bedarf auch bei jüngeren Menschen wächst, diese jedoch andere Anforderungen an den Hüftschutz stellen. Fortschritte in der Materialtechnologie und in der Fertigung führten zu einem alltagstauglichen, dünneren, bequemeren und leistungsfähigeren Hüftschild.
Eine Hüftfraktur ist ein folgenschweres Ereignis – neun von zehn Hüftbrüchen entstehen durch einen einfachen Sturz aus dem Stand. Und es betrifft längst nicht nur ältere Menschen: Laut der Bone Health & Osteoporosis Foundation wird jede zweite Frau und jeder vierte Mann über 50 Jahren im Laufe des Lebens eine Fraktur aufgrund von Osteoporose erleiden. Die Konsequenzen eines Hüftbruchs sind gravierend: Rund ein Viertel der Betroffenen stirbt innerhalb der ersten zwölf Monate nach der Fraktur, ein weiteres Viertel kommt aus dem Krankenhaus direkt in die Pflege und kehrt nie wieder nach Hause zurück. Bei den übrigen 50 Prozent bleibt die Mobilität dauerhaft eingeschränkt. Sechs Monate nach einem Hüftbruch können nur etwa 15 Prozent der Betroffenen wieder selbständig einen Raum durchqueren.
Ein Hüftschutz oder auch Hüftprotektoren, sind spezielle Hosen, in die seitlich ein Protektor eingebracht ist. Sie absorbieren und verteilen die Aufprallenergie, um das Risiko von Hüftfrakturen bei Stürzen zu senken. Empfohlen werden sie besonders für sturzgefährdete Personen, etwa Menschen mit Osteoporose. Die Protektoren bestehen meist aus Schaumstoff oder anderen stoßdämpfenden Materialien. Oft sind sie sperrig, unbequem und schwer zu handhaben. Natasha Williams, Gründerin und CEO des US-amerikanischen Unternehmens Phoenix Hipwear, entwickelte und produzierte erfolgreich einen klassischen Hüftschutz, der eine Verbesserung gegenüber den älteren Modellen auf dem Markt darstellte. Dennoch hatte auch dieses Produkt seine Grenzen und war nur für Bewohner von Seniorenheimen geeignet.
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