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1,38 mm² Mikrocontroller für kompakte Embedded-Systeme

Von Sebastian Gerstl 1 min Lesedauer

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Texas Instruments hat mit dem MSPM0C1104 den weltweit kleinsten Mikrocontroller vorgestellt. Mit nur 1,38 mm² ermöglicht der mit einem Arm Cortex-M0+ Kern ausgestattete MCU platzsparende Designs in medizinischen Wearables und persönlichen Elektronikgeräten.

Der Mikrocontrolles MSPM0C1104 von Texas Instruments kommt einem WCSP-Gehäuse (Wafer Schip-Scale Package) und misst nur 1,38 mm².(Bild:  Texas Instruments)
Der Mikrocontrolles MSPM0C1104 von Texas Instruments kommt einem WCSP-Gehäuse (Wafer Schip-Scale Package) und misst nur 1,38 mm².
(Bild: Texas Instruments)

Texas Instruments (TI) erweitert sein MSPM0-Portfolio um den weltweit kleinsten Mikrocontroller, den MSPM0C1104. Das neue Modell im Wafer-Chip-Scale-Package (WCSP) misst nur 1,38 mm² – 38 Prozent kleiner als vergleichbare Lösungen – und richtet sich an Entwickler kompakter Embedded-Systeme.

Trotz der geringen Größe bietet der MCU solide Leistung mit einem Arm Cortex-M0+ Kern, 16 KB Speicher, einem 12-Bit-ADC mit drei Kanälen sowie sechs GPIO-Pins. Unterstützt werden Standard-Schnittstellen wie UART, SPI und I²C. Diese Ausstattung macht ihn besonders interessant für Anwendungen mit begrenztem Platzangebot, beispielsweise in In-Ear-Kopfhörern oder medizinischen Sensoren.

Das kompakte Design des MSPM0C1104 wird durch die Nutzung von WCSP-Technologie ermöglicht. Diese erlaubt es, mehr Funktionen auf kleineren Flächen zu integrieren, wodurch sich Entwickler flexiblere Designs ohne Leistungseinbußen realisieren können. Gleichzeitig hilft die hohe Integration, die Anzahl externer Bauteile und damit die Materialkosten zu reduzieren.

Der neue MCU ist Teil der skalierbaren MSPM0-Serie von TI, die verschiedene Speicher- und Peripherie-Optionen bietet. Dank Pin-Kompatibilität innerhalb der Produktfamilie können Entwickler leicht zwischen Modellen wechseln, um unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen, von einfachen Steuerungen bis zu leistungsfähigeren Anwendungen.

Zur Unterstützung der Entwicklung stellt TI ein umfassendes Ökosystem bereit, darunter ein Software-Development-Kit, Hardware-Prototyping-Boards und Referenzdesigns. Mit Tools wie TI’s Zero Code Studio lassen sich Anwendungen zudem schnell und ohne tiefgehende Programmierkenntnisse umsetzen.

Dieser Artikel ist zuerst auf unserem Partnerportal www.elektronikpraxis.de erschienen.

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