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Wearables in der Medizin: Vom Fitness-Armband zum Blutdruckmessen bis zum Herzschrittmacher

Aktualisiert am 09.02.2022 Von Kathrin Schäfer 8 min Lesedauer

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Mit Wearables wie Armbändern oder Smartwatches können Träger die eigenen Vitaldaten messen, um die eigene Gesundheit zu überwachen. Doch auch klassische Medizinprodukte wie Hörgeräte oder Herzschrittmacher fallen unter die Definition „tragbare Computersysteme“. Dieser Beitrag liefert eine Definition des Begriffs Wearables, erklärt, was sie technisch leisten, welche rechtlichen Aspekte greifen und wie sich der weltweite Markt für Wearables entwickelt.

Wearables lassen sich beispielsweise zur Behandlung von Diabetes einsetzen – wie dieses Insulinpumpensystem mit Sensor und Sender. (Bild:  Medtronic / BV-Med-Bilderpool)
Wearables lassen sich beispielsweise zur Behandlung von Diabetes einsetzen – wie dieses Insulinpumpensystem mit Sensor und Sender.
(Bild: Medtronic / BV-Med-Bilderpool)

Sie sind klein, werden am Körper getragen und unterstützen bei einer gesunden Lebensführung und bei Therapien: Wearables, kleine Computersysteme. Ärzte, Therapeuten, Krankenkassen und Unternehmen der Pharmaindustrie sehen großes Potenzial in den kleinen Helfern.

Wearable ist die Kurzform des englischen Begriffs „Wearable Computing“, also tragbares Computersystem. Bei einem Wearable handelt es sich um ein mobiles Gerät, das vom Patienten direkt am Körper getragen wird. Das kann unter anderem ein Armband sein, das physiologische Daten genau erfasst und sie an den Arzt oder Therapeuten überträgt.