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VDE auf der Medtec Live 2024 Was bedeutet 6G für die Medizintechnik?

Quelle: Pressemitteilung VDE 2 min Lesedauer

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Aktuell kämpfen viele Krankenhäuser und Arztpraxen mit unausgereifter Digitalisierung, obwohl vernetztes Arbeiten Zeit spart und die Qualität verbessert. Auf der Medtec Live 2024 zeigt der VDE, welche neuen Möglichkeiten 6G für die Gesundheitsversorgung der Zukunft eröffnen kann.

In Krankenhäusern bieten vernetzte medizinische Geräte das Potenzial, Logistik und Steuerung zu vereinfachen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
In Krankenhäusern bieten vernetzte medizinische Geräte das Potenzial, Logistik und Steuerung zu vereinfachen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Rund 400 Aussteller aus den Bereichen Prozesse, Maschinenbau, Medizintechnik oder Materialien und rund 50 Referenten zu Trendthemen wie Automatisierung, Digitalisierung und Circular Economy: Die Medtec Live 2024 bietet Besuchern als europäische Fachmesse für Medizintechnik vom 18. bis 20. Juni in Stuttgart umfassende Möglichkeiten zum fachlichen Austausch. Der VDE befasst sich in seiner Session mit der Frage, wie der Schritt von 5G zu 6G verlaufen wird und welchen Nutzen eine vernetzte Medizintechnik für Ärzte und Patienten bringt. Dr. Cord Schlötelburg, Leiter VDE Health, erklärt: „Wir haben mit Fachkräftemangel zu kämpfen – ein Trend, der sich in Zukunft verschärfen wird. Umso wichtiger ist es daher, technologisch nicht den Anschluss zu verlieren und neue Möglichkeiten zu nutzen.“

Von der medizinischen App bis zum vernetzten Operationssaal

Im Projekt 6G Health des Bundesministeriums für Bildung und Forschung arbeitet der VDE mit 18 Partnern daran aufzuzeigen, was sich mit einem Zuwachs an Geschwindigkeit, Kapazität und Zuverlässigkeit in 6G realisieren lässt. Dabei stehen verschiedene Anwendungsfälle im Fokus: Eine flächendeckende Patientenüberwachung in Echtzeit kann z. B. dafür sorgen, dass Ärzte im Notfall schneller eingreifen können. Über Augmented Reality sollen Kompetenzen ortsunabhängig gebündelt werden, sodass virtuell vernetzte Teams komplexe Eingriffe im OP gemeinsam übernehmen können. In Krankenhäusern bieten vernetzte medizinische Geräte das Potenzial, Logistik und Steuerung zu vereinfachen und somit Personal zu entlasten. „Die Digitalisierung der Krankenhäuser ist derzeit sehr unterschiedlich ausgeprägt. Wir sind noch weit von einer umfassenden Vernetzung entfernt. Doch was heute noch fehlt, darf die Vision von morgen nicht ausbremsen“, so Schlötelburg.

In der VDE Session auf der Medtec Live 2024 diskutieren Experten am 18. Juni von 11:45 bis 12:45 Uhr im Forum der Messe Stuttgart über folgende Themen:

  • Von 5G zu 6G-Technologie: Vision, technologische Möglichkeiten und Grenzen (Christoph Lips, DFKI)
  • 6G Health: Vernetzung und intelligente Systeme als Grundlage für innovative Medizintechnik (Tobias Pabst, Universität Leipzig)
  • Wie können Medizingeräte und nicht-medizinische Geräte oder Komponenten konform und möglichst einfach vernetzt werden? (Hans Wenner, VDE)
  • Vernetzte Medizintechnik für die Gesundheitsversorgung von morgen (Diskussion, Moderation: Dr. Cord Schlötelburg)

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