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Compamed 2024 Versuchsanlage für Schlauchmontage

Quelle: Pressemitteilung Ernst Knoll Feinmechanik 2 min Lesedauer

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Im diesem Jahr präsentierte Knoll Feinmechanik auf der Compamed in Düsseldorf seine Automatisierungslösungen für industrielle Montageprozesse und für die Herstellung medizinischer Artikel. Am Messestand konnten sich Interessierte außerdem informieren, wie sie vorab ihre Prozessschritte testen können.

Auf der Versuchsanlage von Knoll Feinmechanik wird ein Testaufbau installiert, der sämtliche zu validierenden Prozessschritte realitätsgetreu abbildet.(Bild:  Knoll Feinmechanik)
Auf der Versuchsanlage von Knoll Feinmechanik wird ein Testaufbau installiert, der sämtliche zu validierenden Prozessschritte realitätsgetreu abbildet.
(Bild: Knoll Feinmechanik)

Es gibt bestimmte Eigenschaften von biegeschlaffen Teilen, die ihre Handhabung und Montage fast beliebig verkomplizieren. Vor der Planung einer Anlage, auf der beispielsweise ein Schlauchset produziert werden soll, müssen viele Fragen geklärt sein, wie etwa: Ist der Schlauch dünn- oder dickwandig? Wie elastisch ist er? Ist er für die Trockenmontage geeignet oder ist die Reibung dabei zu groß?

Um diese Fragen klären zu können, steht bei Knoll Feinmechanik in Umkirch bei Freiburg seit kurzem eine Versuchsanlage zur Verfügung. Vom Fügen von Schläuchen mit anderen Komponenten über Nassmontage-Versuchsreihen mit kundeneigenen Lösungsmitteln bis hin zur Ermittlung von Taktzeiten können hier je nach Bedarf einzelne oder alle Prozessschritte getestet werden.

„Mit unserer Erfahrung können wir vieles sehr genau abschätzen, aber wirklich absichern können wir den Prozess auf Basis der Versuche“, erklärt Matthias Ruh, Leiter Geschäftsbereich Automation bei Knoll Feinmechanik. Das schafft Sicherheit, lange bevor die entsprechende Produktionsanlage beauftragt ist. „Neben dem Proof of Principle ist ein weiterer Vorteil solcher von uns gemanagter Versuche, dass sie unseren Kunden oft ermöglichen, die Zeit von der Entwicklung bis zum Produktionsstart zu verkürzen“, sagt Ruh. Denn das Produkt kann bereits anhand der validierten Daten aus der Versuchsanlage qualifiziert werden, bevor die reale Maschine überhaupt in Betrieb ist.

Versuche anhand konkretem Anwendungsfall

Konkret laufen die Versuche wie folgt ab: Auf der Versuchsanlage wird ein Testaufbau installiert, der sämtliche zu validierenden Prozessschritte realitätsgetreu abbildet. Das kann folgende Schritte beinhalten: Abrollen, Ablängen, Wickeln in unterschiedlichen Varianten, trockene oder nasse Montage von biegeschlaffen und festen Teilen, optische Stecktiefenkontrollen oder volumetrische Prüfungen, nach denen Ausschuss aussortiert wird, in den Prozess integrierte Verpackung oder eine definierte Schnittstelle zu einer Verpackungsanlage oder anderen Weiterverarbeitungsschritten.

Für die Versuche wird alles an den konkreten Anwendungsfall des Kunden angepasst. Auch das passende, von Knoll Feinmechanik für biegeschlaffe Teile entwickelte Greifersystem aus der Handling-Head-Produktfamilie wird ausgewählt.(Bild:  Knoll Feinmechanik)
Für die Versuche wird alles an den konkreten Anwendungsfall des Kunden angepasst. Auch das passende, von Knoll Feinmechanik für biegeschlaffe Teile entwickelte Greifersystem aus der Handling-Head-Produktfamilie wird ausgewählt.
(Bild: Knoll Feinmechanik)

„Dazu benötigen wir die entsprechenden Teile des Kunden, ggf. auch die in Frage kommenden Lösungsmittel für Nassmontage-Versuche. Wir erstellen dann u. a. die Befestigungspunkte, wählen das passende Greifersystem aus der Handling-Head-Produktfamilie und passen alles an den konkreten Anwendungsfall des Kunden an“, erklärt Ruh.

Am Ende steht fest, ob der Prozess mit all seinen Herausforderungen funktioniert und rentabel ist. Ruh ergänzt: „Die Investitionen für die Versuche sind überschaubar – und währenddessen können die Kunden gleich erleben, wie wichtig uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit ist.“

Ernst Knoll Feinmechanik auf der Compamed 2024: Halle 8b, Stand L36

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