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Mergers & Acquisitions in der Medizintechnik
Unsicherheiten bremsen das Transaktionsgeschehen: M&A im 2. Halbjahr 2022

Eine Analyse von Dr. Christian Bridts* 6 min Lesedauer

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Das Transaktionsjahr 2022 für die Medizintechnik-Branche konnte auch in der zweiten Hälfte nicht annähernd an die Vor-Coronajahre anschließen. Dafür sorgen u. a. der Ukraine-Krieg mit allen Begleiterscheinungen und ein kräftiges Wiederaufflammen der Pandemie in China.

Zurückhaltung im weltweiten Medtech-Transaktionsgeschäft: Deal-Gerüchte und „Noch-nicht“-Transaktionen prägen das 2. Halbjahr 2022.(Bild:  Fokussiert - stock.adobe.com)
Zurückhaltung im weltweiten Medtech-Transaktionsgeschäft: Deal-Gerüchte und „Noch-nicht“-Transaktionen prägen das 2. Halbjahr 2022.
(Bild: Fokussiert - stock.adobe.com)

Der Ukraine-Krieg, dessen Ende nach wie vor nicht abzusehen ist, mit allen Begleiterscheinungen und ein kräftiges Wiederaufflammen der Pandemie in China machen der Medizintechnik-Branche weiterhin zu schaffen. Das Transaktionsjahr 2022 konnte auch in der zweiten Hälfte nicht annähernd an die Vor-Coronajahre anschließen und bietet auch im Ausklang wenig Anlass zu rosigen Erwartungen für das Folgejahr. Stattdessen sind weltweit und in der D/A/CH-Region Anzahl und Volumen der Transaktionen erneut, teils deutlich, zurückgegangen.

Im Branchenvergleich hat die Medizintechnik über lange Zeit ein stabileres Wachstum und höhere Margen als andere Branchen, z. B. Automotive, erzielt. Die letzten Jahre haben aber auch der Medtech-Branche insgesamt und speziell einigen Segmenten dieser Branche (beispielsweise Chirurgie, Instrumente, Krankenhaus-Ausstattung) zugesetzt und beeinträchtigen in vielen Fällen nun auch die Bereitschaft und teilweise auch die Spielräume für wesentliche Investitionsschritte, wie sie u. a. auch M&A-Transaktionen darstellen.