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Die Geschäftsführung des Berliner Start-ups Diamontech (v. l.): Dr. Michael Kaluza (CTO), Sergius Janik (COO) und Thorsten Lubinski (CEO) (Bild: Diamontech)
Nicht-invasive Blutzuckermessung

Blutzuckermessung ohne Pieks in Studie validiert

Das Berliner Medtech-Unternehmen Diamontech hat erstmals in einer klinischen Studie am Institut für Diabetes-Technologie in Ulm nachgewiesen, dass der Blutzucker mithilfe einer neuen Lasertechnologie nicht-invasiv gemessen werden kann. Dabei zeigte sich, dass die Methode ein vergleichbares Niveau wie kommerziell zugelassene Geräte erreicht. Auf dieser Basis entwickelt Diamontech aktuell tragbare Messgeräte, die den Alltag einer wachsenden Anzahl an Betroffenen erleichtern sollen.

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Metallische Gegenstände wie Kabel können im MRT durch die Luft fliegen oder sich erhitzen.  (Bild: © AntonioDiaz - stock.adobe.com)
Polymer-Kabel für MRT-Anwendungen

Wo Metall keinen Zutritt hat

Wer schon einmal „in die Röhre“ musste, weiß: Magnetische und gut leitende Materialien sind im Kernspintomographen tabu. Für komplexe Diagnosen und für die medizinische Forschung muss das bildgebende Verfahren aber oft mit anderen Methoden kombiniert werden, die leitende Kabel erfordern. Im Rahmen eines Innosuisse-Projekts mit der Firma TI Solutions haben Forscher der Empa Kabel auf Polymerbasis entwickelt, die auch im MRT sicher und zuverlässig funktionieren.

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Anbieter zum Thema

Der Technologieradar 2026 von Bayern Innovativ zeigt: Die Zukunft der Gesundheitsindustrie ist vernetzt, datengetrieben und stärker auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtet als je zuvor. (Bild: Bayern Innovativ)
Technologieradar

Die neue Agenda der Medizintechnik: Sicherheit, Vernetzung und belastbare Modelle

Die Gesundheitsindustrie befindet sich in einer Phase tiefgreifender Transformation, die besonders für herstellende Unternehmen in der Medizintechnik Folgen hat. Digitalisierung, Regulierung und vernetzte Versorgung formen ein neues Marktumfeld, das gleichermaßen Chancen wie Herausforderungen birgt. Die Ergebnisse des aktuellen Technologieradars von Bayern Innovativ zeigen, wie stark die Branche bereits heute von digitalen Technologien abhängig ist und welche Entwicklungen künftig den Erfolg bestimmen werden.

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3D-gedruckte Armschiene: Das 3D-Modell passt sich dem 3D-Scan des Arms an. Es ist möglich, beschädigte Bereiche auszuwählen, um Material in diesem bestimmten Bereich zu vermeiden. (Bild: Replique)
Das Potenzial additiver Fertigung

3D-Druck bietet individuelle Lösungen und vielseitige Anwendungsfelder

Der 3D-Druck hat die Medizinprodukte-Industrie revolutioniert. Durch den schichtweisen Aufbau von Objekten anhand digitaler Modelle ermöglicht der 3D-Druck hochgradig personalisierte Geräte für Patienten. Darüber hinaus beschleunigt die Technologie Entwicklungszeiten und senkt die Gesamtkosten. Dieser Artikel beleuchtet zentrale Anwendungsfelder des 3D-Drucks in der Gestaltung von Medizinprodukten und zeigt, wie er die Zukunft des Gesundheitswesens prägt.

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Bildergalerien

Obsoleszenzmanagement ist für alle entwickelnden Unternehmen ein wichtiger Faktor – in der Medizintechnikbranche sogar ein besonders entscheidender. Denn um zugelassen zu werden, muss ein Medizingerät, z. B. ein Patientenmonitorsystem, langwierige und umfangreiche Zertifizierungsprozesse durchlaufen. (Bild: © Brocreative - stock.adobe.com)
Obsoleszenzmanagement von Medizingeräten

Warum Display-Einkauf per Klick zum Risiko wird

Die Entwicklung von Medizingeräten dauert Jahre und erfordert aufwändige Zulassungsverfahren. Displays, etwa von Blutdruckmessgeräten, werden dabei in der Regel individuell gebaut. Werden dessen Teile im Internet gekauft, laufen Hersteller Gefahr, dass ihre Lieferfähigkeit über mehrere Jahre hinweg nicht gewährleistet ist. Muss ein Teil wegen Abkündigung im Medizingerät ersetzt werden, geht das mit einem kostspieligen Redesign einher. Hersteller müssen das Obsoleszenzmanagement deswegen von Anfang an berücksichtigen.

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Das Online-Seminar „Die neue Produkthaftungsrichtlinie (EU) 2024/2853 unter der MDR in der Praxis“ findet am 24. März und am 10. November statt. (Bild: © freedarts - stock.adobe.com / romaset - stock.adobe.com)
Online-Seminar

Die neue Produkthaftungsrichtlinie unter der MDR in der Praxis

Zum 9. Dezember wird die neue Produkthaftungsrichtlinie in nationales Recht umgesetzt. Für Medizinprodukte, die ab dem Stichtag in Verkehr gebracht werden, gilt dann das novellierte Produkthaftungsgesetz in Deutschland. Um dafür gewappnet zu sein, findet am 24. März das Seminar „Die neue Produkthaftungsrichtlinie (EU) 2024/2853 unter der MDR in der Praxis“ statt.

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Mithilfe künstlicher Intelligenz können KIT-Forscher den Erfolg von Hüft-OPs voraussagen. (Bild: GPT Image Editor / KI-generiert)
Künstliche Intelligenz

KI-gestützte Forschung steigert Erfolg bei Hüftoperationen

Ein Forschungsprojekt kombiniert biomechanische Daten und künstliche Intelligenz, um die Bewegungsabläufe vor und nach einer Hüftoperation zu analysieren. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen die Behandlungsergebnisse für Hüftarthrose-Patienten verbessern sowie eine personalisierte Medizin und bessere Rehabilitation versprechen. Potenziell kann das KI-Modell auch auf andere Gelenke und Erkrankungen übertragen werden.

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