France
Nicht einmal sechzig Prozent der Labore beurteilte im Ringversuch das zytotoxische Potenzial der eingesandten Materialien wie es zu erwarten gewesen wäre. (Symbolbild) (Bild: Angela Nickel/Johner Institut )
Toxisch oder nicht-toxisch?

Die Vorgaben der ISO 10993-5 für In-vitro-Zytotoxizitätstests sind nicht ausreichend

Auf die ISO 10993-5 verlassen sich Medizinproduktehersteller, wenn sie die Zytotoxizität ihres Produkts im Labor testen lassen. Ein Ringversuch des Johner Instituts hat jedoch gezeigt, dass die Vorgaben der Norm nicht ausreichend sind, um vertrauenswürdige Testergebnisse zu gewährleisten. Nicht einmal eine Treffsicherheit von sechzig Prozent erreichten die Labore im Ringversuch.

Weiterlesen

Anbieter zum Thema

Unlimited Tomorrow setzt den digitalen Zwilling ein, um hochwertige, leichte und kostengünstige Armprothesen für Kinder und Erwachsene herzustellen. (Bild: Siemens Digital Industries Software)
3D-Druck

Digitaler Zwilling hilft bei der Prothesenherstellung

Eine Tasse sicher zu halten ist für Amputierte mit traditionellen Prothesen eine schwierige Aufgabe. Nicht jedoch mit dem bionischen Arm True-Limb von Unlimited Tomorrow. Mit Komponenten aus dem Xcelerator-Portfolio von Siemens Digital Industries Software und unter Einsatz des digitalen Zwillings stellen die Ingenieure des Unternehmens Prothesen her, mit denen ihre Träger nicht nur Tassen sicher halten können.

Weiterlesen

Bildergalerien

Momentan befinden sich in der Schweiz zwei Anträge in parlamentarischer Abstimmung, die fordern, neben Medizinprodukten mit einem EU-Zertifikat auch Medizinprodukte mit einer FDA-Zulassung anzuerkennen. (Bild: corund - stock.adobe.com)
Swiss Medtech MDR-Konferenz

„Schweiz sollte zusätzlich Medizinprodukte mit einer FDA-Zulassung anerkennen“

Die diesjährige Swiss Medtech MDR-Konferenz macht das schlechte Abschneiden der Medical Device Regulation noch einmal deutlich. Die EU ist für die Schweizer Medtech-Industrie die wichtigste Handelspartnerin. Swiss Medtech vertritt allerdings die Position, dass die Schweiz ihren Handlungsspielraum verbessern und zusätzlich das System der U.S. Food & Drug Administration nutzen sollte.

Weiterlesen
Das Land Baden-Württemberg will 42 innovative Projekte des Forums Gesundheitsstandort mit einer Summe von 50 Mio. Euro fördern (© ipopba - stock.adobe.com)
Baden-Württemberg

Baden-Württemberg fördert Gesundheitsprojekte

Laut Staatsministerium haben sich inzwischen mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Forschungsinstituten und Universitäten sowie Pharma- und Medizintechnikfirmen im Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg zusammengeschlossen. Ziel des Forums ist, neue Lösungsansätze sowohl zum Nutzen von Patienten als auch zur Weiterentwicklung von Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern. Für die Umsetzung der Projekte will das Land nun 50 Mio. Euro bereitstellen.

Weiterlesen

Downloads