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So profitiert die Medizintechnik von digitaler Vernetzung

Ein Gastbeitrag von Jochen Herdrich und Stefan Dürnay* 6 min Lesedauer

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Vernetzung und softwaregetriebene Funktionen gewinnen in der Medizintechnik rasch an Bedeutung. Denn unkomplizierter Transfer von Daten kann Leben retten. Und: Die digitale Vernetzung bereitet den Boden für neue Wertschöpfungsmodelle, die sich für Hersteller wie Anwender rechnen. Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für die Branche? Ein Überblick.

Die Medizintechnik-Hersteller können ihren Anwendern auf Basis digital vernetzter Produkte neue Services und Mehrwerte bieten, die beiden Seiten Vorteile bringen.(Bild:  metamorworks - stock.adobe.com)
Die Medizintechnik-Hersteller können ihren Anwendern auf Basis digital vernetzter Produkte neue Services und Mehrwerte bieten, die beiden Seiten Vorteile bringen.
(Bild: metamorworks - stock.adobe.com)

Die Autobauer hatten keine Wahl: Ohne datentechnische Vernetzung führt kein Weg zum autonomen Fahren. Und nur über neue, softwaregetriebene Services und Funktionen haben die Hersteller eine Chance, im harten Wettbewerb zu bestehen. Die Differenzierung findet in dieser Branche inzwischen überwiegend über das digitale Produktportfolio statt.

Also begannen sie schon vor rund anderthalb Jahrzehnten, Fahrerassistenzsysteme zu entwickeln und Funktionen bereitzustellen, die auf Software und Vernetzung basieren. Der nächste konsequente Schritt ist, auf dieser technologischen Basis Dienstleistungen zu schaffen, die den Kunden Mehrwert bieten und sich monetarisieren lassen. Heute hat die Branche den Wandel vom Hersteller und Anbieter von Hardware-Produkten hin zum Full Service Provider in Sachen Mobilität bereits weitgehend vollzogen.