Therapeutisches Kugel-Labyrinth Sigmatek fördert junge Elektrotechniker
Mit einem elektromechanischen Kugel-Labyrinth, das von drei HTL-Absolventen (Höhere Technische Lehranstalt) im Rahmen ihres Abschlussprojektes entwickelt und gefertigt wurde, lassen sich Gleichgewichtssinn, Konzentration und Feinmotorik spielerisch trainieren. Das „Balance Controlled Labyrinth“ der drei jungen Elektrotechniker sieht aus wie ein moderner Flipper-Automat, ist aber ein interaktives Therapiegerät, das mit modernster Technologie des Salzburger Automatisierungsspezialisten Sigmatek bestückt ist.
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Die Kugel wird mittels Gewichtsverlagerung über ein, von der Spielekonsole „Wii“ bekanntes Balance Board durchs Labyrinth geführt. Anstatt der bei Labyrinthen üblichen Löcher, in die die Kugel fällt, wurden Positionssensoren eingebaut, um verschiedene Spielvarianten und Schwierigkeitsgrade zu realisieren. „Max up your Balance“ lautet dabei das Motto des Koordinationsspieles – ob zum Vergnügen oder für therapeutische Zwecke.
Automatisierungskomponenten kommen von Sigmatek
Sigmatek hat den jungen Technikern die nötigen Automatisierungskomponenten zur Verfügung gestellt, z.B. ein ETV Touchscreen Panel mit integrierter Steuerung, I/O-Module, Antriebstechnik und die Software „Lasal“. Bei der Programmierung der intuitiv gestalten Bedienoberfläche gab es zudem Tipps von den Experten. „Als international erfolgreicher Automatisierungssystem-Hersteller ist es für uns Pflicht und Freude, den ambitionierten Technik-Nachwuchs zu fördern“, erklärt Marianne Kusejko, Geschäftsführung Finanzen und Personal bei Sigmatek.
SPS verarbeitet Signale von Gewichtssensoren
Den Antrieb des Labyrinths übernehmen Servomotoren, die über eine Speicherprogrammierbare Steuerung angesteuert werden. Die SPS verarbeitet dafür Signale von Gewichtssensoren im Board, die durch Gewichtsverlagerungen des Anwenders entstehen. Das Labyrinth besteht aus Holz und kann über schwenkbare X-Y-Achsen geneigt werden.
Kontakt:
Sigmatek GmbH
D-76829 Landau
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