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Standort in Großbritannien Siemens Healthineers investiert 290 Millionen Euro in MRT-Kühltechnologie-Fertigung

Quelle: Pressemitteilung Siemens Healthineers 3 min Lesedauer

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Siemens Healthineers investiert am Standort Oxford über 290 Millionen Euro in die erste große Fertigung für eine neue MRT-Kühltechnologie in Großbritannien. Nach der vollständigen Inbetriebnahme des 56.000 m2 großen Areals soll Oxfordshire von über 1.300 Arbeitsplätzen profitieren.

Siemens Healthineers hat den Bau eines neuen Werks in North Oxfordshire zur Entwicklung und Herstellung von supraleitenden Magneten angekündigt. Die Bauarbeiten an dem 56.000 m² große Gelände, das mehr als 1.300 Arbeitsplätze bieten wird, haben bereits begonnen. (Bild:  Blink Image Limited 2023)
Siemens Healthineers hat den Bau eines neuen Werks in North Oxfordshire zur Entwicklung und Herstellung von supraleitenden Magneten angekündigt. Die Bauarbeiten an dem 56.000 m² große Gelände, das mehr als 1.300 Arbeitsplätze bieten wird, haben bereits begonnen.
(Bild: Blink Image Limited 2023)

Siemens Healthineers hat den Bau eines neuen Werks in North Oxfordshire zur Entwicklung und Herstellung von supraleitenden Magneten angekündigt. Diese werden als Teil von Magnetresonanztomographen in Gesundheitseinrichtungen weltweit zum Einsatz kommen. Siemens Healthineers investiert über 290 Millionen Euro (£250 Millionen GBP) in den neuen Standort und damit in eine hochmoderne Technologie, die den Einsatz von Helium minimiert und die Scanner leichter und einfacher zu installieren macht.

Die Bauarbeiten an dem 56.000 m2 großen Gelände, das mehr als 1.300 Arbeitsplätze bieten wird, haben bereits begonnen. Es handelt sich um die erste große Produktionsstätte für die neue so genannte Dry-Cool-Technologie von Siemens Healthineers in Großbritannien. Diese reduziert die in einem MRT-Scanner benötigte Heliummenge von 1.500 Litern auf unter einen einzigen Liter. Der neue Standort, der im Betrieb CO2-neutral sein wird, wird nach der für das Jahr 2026 geplanten Eröffnung eine Reihe finanzieller, infrastruktureller und ökologischer Vorteile für die lokale Wirtschaft bieten und unterstreicht gleichzeitig das jahrzehntelange Engagement von Siemens Healthineers für die Produktion in der Region Oxford.

„Ich freue mich, dass Siemens Healthineers Oxfordshire für seinen neuen Standort ausgewählt hat“, sagte Großbritanniens Premierminister Rishi Sunak. „Damit werden über 1.300 qualifizierte Arbeitsplätze in der Region gesichert und der Status der Region als Vorreiter im Gesundheitswesen und in Forschung und Entwicklung gestärkt. Aber neben den außerordentlichen lokalen Vorteilen, die dies mit sich bringen wird, bietet dieses hochmoderne Werk auch die Möglichkeit, die Patientenversorgung weltweit zu verbessern – was bedeutet, dass britische Innovationen Leben auf der ganzen Welt retten.“

Neuer Standort umfasst Forschungs- und Entwicklungszentrum

Mit der hochmodernen und automatisierten Fertigung wird Siemens Healthineers wichtige zusätzliche Kapazitäten bereitstellen, um die weltweit steigende Nachfrage nach MRT-Geräten zu bedienen, die mit einer alternden Bevölkerung und dem häufigeren Auftreten chronischer Erkrankungen einher geht. Der neue Standort wird auch ein Forschungs- und Entwicklungszentrum umfassen, an dem neue Technologien für die kleinsten und leichtesten Ganzkörperscanner der Welt entwickelt und gefertigt werden.

Als einer von fünf Produktionsstandorten von Siemens Healthineers in Großbritannien unterstreicht die neue Fertigung die Hightech-Präsenz des Unternehmens im ganzen Land. Die neue Betriebsstätte wird nach ihrer Inbetriebnahme mehr als 1.300 Arbeitsplätze bieten, einschließlich der derzeit bereits vorhandenen 600 Arbeitsplätze in einem bestehenden Werk in Eynsham in Oxfordshire. Neben Arbeitsplätzen in der Fertigung sind viele Stellen für hochqualifizierte Arbeitskräfte wie Physiker, Ingenieure, Techniker und spezialisiertes Hilfspersonal vorgesehen. Der schrittweise Wechsel an den neuen Standort wird abhängig von der variablen Nachfrage nach den entwickelten Produkten voraussichtlich bis 2030 abgeschlossen sein.

Das 1.5 Tesla System Magnetom Flow ist bereits der zweite MRT-Scanner von Siemens Healthineers, welcher mit der Dry-Cool-Technologie ausgestattet ist. Damit werden über die gesamte Lebensdauer des Geräts hinweg nur 0,7 Liter flüssiges Helium zur Magnetkühlung benötigt. (Bild:  Siemens Healthineers)
Das 1.5 Tesla System Magnetom Flow ist bereits der zweite MRT-Scanner von Siemens Healthineers, welcher mit der Dry-Cool-Technologie ausgestattet ist. Damit werden über die gesamte Lebensdauer des Geräts hinweg nur 0,7 Liter flüssiges Helium zur Magnetkühlung benötigt.
(Bild: Siemens Healthineers)

„Die MRT-Technologie spielt eine wichtige Rolle bei der Diagnose von Krankheiten und hilft Patienten, gesund zu werden und gesund zu bleiben. Als weltweit führendes Unternehmen in der medizinischen Bildgebung sind wir sehr stolz darauf, hier in Oxford das nächste Kapitel unserer Geschichte aufzuschlagen“, sagte Bernd Montag, CEO von Siemens Healthineers. „Dieser Standort wird das globale Zentrum für unsere innovative und nahezu heliumfreie Magnettechnologie sein. Damit verbrauchen wir deutlich weniger von einer knappen natürlichen Ressource und ermöglichen gleichzeitig deutlich mehr Patienten den Zugang zu MRTs.“

Das mit Unterstützung des Bauträgers Tritax Symmetry entworfene Gebäude, das auf einen CO2-neutralen Betrieb ausgelegt ist, legt ein besonderes Augenmerk auf die umliegenden Gemeinden und die Umwelt und berücksichtigt dabei Nachhaltigkeitsstrategien, die darauf abzielen, den Energiebedarf zu senken und die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu verbessern. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen gehören zu den Vorteilen für die Bevölkerung auch finanzielle Investitionen in die lokale Wirtschaft sowie Verbesserungen des lokalen Straßennetzes und ökologische Vorteile in Form eines Nettogewinns an biologischer Vielfalt. Hinzu kommt die Unterstützung lokaler Infrastruktur wie Buslinien, Fuß- und Radwege.

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