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Aktuelle Bedrohungen und Strategien
Drei Cybersicherheitstrends für das Gesundheitswesen

Ein Gastbeitrag von Bastian Schmederer 5 min Lesedauer

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Die andauernde Digitalisierung und Vernetzung stellt das Gesundheitswesen vor immer neue Herausforderungen: Die Zahl der Cyberangriffe nimmt zu, personenbezogene Daten müssen besser geschützt und neue Sicherheitsstrategien implementiert werden.

Die Zunahme von Telemedizin und Fernüberwachung erfordert höhere Aufmerksamkeit auch bei der Cybersicherheit.(© sdecoret – stock.adobe.com)
Die Zunahme von Telemedizin und Fernüberwachung erfordert höhere Aufmerksamkeit auch bei der Cybersicherheit.
(© sdecoret – stock.adobe.com)

Bösartige Angriffe auf das Gesundheitswesen haben in den letzten Jahren exponentiell zugenommen. Der Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2023 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zeigt, dass Ransomware weiterhin die größte Bedrohung für Unternehmen in Deutschland ist. Dabei stehen nicht mehr nur große, zahlungskräftige Unternehmen im Fokus, sondern zunehmend auch kleine und mittlere Organisationen sowie staatliche Institutionen und Kommunen.

Das Bundeskriminalamt (BKA) hebt in seinem Bundeslagebild Cybercrime 2023 das Gesundheitswesen als eine Branche im Fokus von Cyberangriffen hervor: Nicht nur waren Einrichtungen des Gesundheitswesens häufige Ziele von Angriffen, sie waren auch stets mit einem großen Schadenspotenzial verbunden. Das Gesundheitswesen ist für Angreifer ein lukratives Geschäft, da veraltete Technologien einen leichten Zugang zu sensiblen Kundendaten ermöglichen. Diese Daten können für Identitätsdiebstahl und Erpressung missbraucht werden, wenn sie in falsche Hände geraten.