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Kooperation beim Innovation Forum Medizintechnik Schnittstelle zwischen echter und virtueller Welt

Quelle: Pressemitteilung Medical Mountains 3 min Lesedauer

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Know-how bei Medizintechnik und klinischen Umfeldanalysen auf der einen Seite, Erfahrung bei interaktiven 3D-Visualisierungen, Virtual-Reality-Experiences und Metaverse-Solutions auf der anderen – verbunden durch das Ziel, hochkomplexe Sachverhalte sichtbar, verständlich und zugänglich zu machen: Die Medimesh GmbH und Kreativraum GmbH treten gemeinsam als Aussteller beim 15. Innovation Forum Medizintechnik auf. Also genau dort, wo ihre Erfolgsgeschichte vor einem Jahr ihren Anfang genommen hat.

Was sie als „Schnittstelle zwischen echter und virtueller Welt“ verstehen, machen Enrico Pannicke und Jochen Knecht am Beispiel einer virtuell erlebbaren Designstudie eines MRT-Prototyps fest.(Bild:  Medimesh GmbH/Kreativraum GmbH)
Was sie als „Schnittstelle zwischen echter und virtueller Welt“ verstehen, machen Enrico Pannicke und Jochen Knecht am Beispiel einer virtuell erlebbaren Designstudie eines MRT-Prototyps fest.
(Bild: Medimesh GmbH/Kreativraum GmbH)

„Beim Vorabend-Event sind wir bei einem Bierchen ins Gespräch gekommen“, erinnern sich Enrico Pannicke und Jochen Knecht an den Oktober 2022. Persönlich kannten sie sich bis dahin noch nicht, wussten aber um die Kompetenzen des jeweils anderen. Enrico Pannicke, promovierter Medizintechnik-Ingenieur, Geschäftsführer der Medimesh GmbH, einer Ausgründung des Forschungscampus Stimulate in Magdeburg. Jochen Knecht, Digital-Evangelist, Gründer und Geschäftsführer der Kreativraum GmbH in Karlsruhe. Zwei Start-ups, zwei verschiedene berufliche Werdegänge, aber ein Anspruch: Komplexe Produkte, Prozesse und Zusammenhänge verständlicher zu machen. Die Medimesh GmbH fokussiert sich hierbei auf Abläufe und Arbeitsumgebungen des medizinischen Umfelds, die intuitiv zugänglich gemacht werden. Die Kreativraum GmbH legt ihren Fokus darauf, medizinische Geräte und technisches Equipment in einen virtuellen, interaktiven und kollaborativ nutzbaren Erlebnisraum zu überführen. Es brauchte kein weiteres Bier, um von den Vorteilen interdisziplinärer Zusammenarbeit und den Stärken des anderen überzeugt zu sein. An diesem Abend fanden Medizintechnik und Metaverse zueinander.

Digitaler Zwilling zu Übungszwecken

Was sie unter der „Schnittstelle zwischen echter und virtueller Welt“ verstehen und gemeinsam voranbringen, machen Pannicke und Knecht am Beispiel einer virtuell erlebbaren und preisgekrönten Designstudie eines MRT-Prototyps fest. In einer interaktiven Virtual-Reality-Experience lässt sich das komplexe Gerät als Digitaler Zwilling in die verschiedensten Nutzungsszenarien einbringen und evaluieren. Wie fügt es sich in die OP-Umgebung ein? Stimmt das Handling? Ärzte-Teams können in der virtuellen Umgebung den Prototypen testen, Prozesse trainieren und Rückmeldungen geben: etwa, dass Bedienpanels besser angeordnet, die Lichtsituation optimiert oder die Anordnung der Monitore aus ergonomischer Sicht überdacht werden sollte. „So kann frühzeitig in die Produkt- und Prozessplanung eingegriffen werden, noch bevor der erste kostenintensive, reale Prototyp gebaut wird“, sagt Pannicke. Eine wichtige Ergänzung zu den Visualisierungskompetenzen von Kreativraum stelle die Datenbank an klinischen Eingriffen von Medimesh dar, die eine schnelle Identifizierung der relevanten Anwendungsszenarien und deren Anforderungen erlaube. „Eine immens wichtige Grundlage für die Evaluationen, die mit VR-Techniken möglich werden“, so Pannicke.

Auch später, wenn Kliniken eine Beschaffung ins Auge fassen, lohnt sich eine Simulation, denn solche Neuentwicklungen sind groß, teuer und meist sehr erklärungsbedürftig. Auch hier gehen Medimesh und Kreativraum gemeinsame Wege. „Mit virtuellen Showrooms, Produkt- und Raumkonfiguratoren beschleunigen unsere Partner zeit- und personalintensive Prozesse“, erinnert Knecht. Interaktive Workflow-Simulatoren sowie Trainings- und Schulungslösungen böten intuitive Kommunikationswerkzeuge für Prozessoptimierungen.

„Das sind Geschichten, die wir gerne hören“, freut sich Britta Norwat, Ressortleiterin bei der Medical Mountains GmbH. Austausch und Dialog seien Kernbestandteile des Forums, jedoch „bekommen wir nicht immer mit, was sich daraus ergibt“. Aus der Kooperation ziehe sie daher Bestätigung und Motivation, die Kommunikationsangebote weiter auszubauen. Was auch im Sinne von Medimesh GmbH und Kreativraum GmbH sein dürfte, die in diesem Jahr gemeinsam als Aussteller dabei sind. „Die Zusammenarbeit ist total spannend“, findet Pannicke und erntet Zustimmung von Knecht. „Wir sind zwei junge Unternehmen und sehen das Potenzial.“ Momentan betrachte man sich als individueller Dienstleister, „perspektivisch soll etwas Standardisiertes daraus werden“. Die passenden Kontakte zu Herstellern, Entwicklern und Anwendern gibt es vielleicht wieder beim Innovation Forum Medizintechnik. Das, so sind sie sich einig, „fürs Netzwerken das beste Event ist“.

Die Medimesh GmbH und Kreativraum GmbH sind beim 15. Innovation Forum Medizintechnik am 19. Oktober an Stand D8/D9 im Eingangsfoyer der Stadthalle Tuttlingen zu finden.

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