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Fort Wayne

Präzisionsdrähte – Werkstoffe für resorbierbare Implantate

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Im Markt für Präzisionswerkstoffe besteht eine signifikante Nachfrage nach der Oberflächenbeschaffenheit und Stärke, die kaltgezogenes Magnesium bietet. Aus diesem Grund hat Fort Wayne Metals ein Herstellungsverfahren entwickelt, mit dessen Hilfe sich erhebliche Querschnittsverringerungen erzielen lassen. Ferner wird die Herstellung blanker Drähte aus Magnesiumlegierungen wie ZM21 und WE43 ermöglicht. Nicht zuletzt sollte die Herstellung kaltgezogener Stäbe und Drähte aus Werkstoffen wie AZ61 und Mg-Ca-Legierungen möglich sein.

Im Vergleich zu Magnesium sind resorbierbare Werkstoffe auf Eisenbasis sowohl deutlich stärker (bis zu 1 GPa) als auch steifer (E > 200 GPa). Die Herausforderung für Verarbeiter dieser Werkstoffe besteht darin, eine ausreichende Abbaugeschwindigkeit zu erzielen und zugleich Muldenkorrosion zu vermeiden.

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Selbstexpandierende Stents sind greifbar nah

Fort Wayne Metals hat neuartige resorbierbare Drähte aus hochreinem Eisen (Fe), Mangan (Mn), Magnesium (Mg) und Zink (Zn) entwickelt. Diese erreichen Streckgrenzen über 1 GPa und elastische Formänderungen bis zu einem Prozent – Eigenschaften, die die Entwicklung von selbstexpandierenden, resorbierbaren Stents ermöglichen könnten. Die hohe Stärke dieser Materialien wird der feinen Mikrostruktur und dem Fasergefüge zugeschrieben, die das Kaltziehen im Material erzeugt.

Darüber hinaus entwickelt Fort Wayne Metals neue antiferromagnetische Fe-Mn-X-Legierungen, die lokalen Korrosionserscheinungen durch Muldenkorrosion und Spannungsrisskorrosion widerstehen, wie sie in binären Eisen-Mangan-Legierungen entstehen. Auch das ein Thema, das neue Möglichkeiten für die Herstellung medizintechnischer Produkte schafft.

Kontakt:

Fort Wayne Metals

US-46809 Fort Wayne (IN)

www.fwmetals.com

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