France

Bessere Zahlen Philips hat sich Anfang 2023 wieder gefangen

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 1 min Lesedauer

Nach einem schwarzen Geschäftsjahr 2022 konnte sich der Medizintechnikkonzern Philips im ersten Quartal 2023 wieder fangen. Zu kämpfen hat das Unternehmen mit Rechtsstreitigkeiten.

Philips entwickelt unter anderem Geräte für die medizinische Bildgebung. Der niederländische Medizintechnikkonzern musste 2022 fast 10.000 Stellen streichen.(Bild:  Philips)
Philips entwickelt unter anderem Geräte für die medizinische Bildgebung. Der niederländische Medizintechnikkonzern musste 2022 fast 10.000 Stellen streichen.
(Bild: Philips)

Den Höhepunkt des schlechten Geschäftsjahres erlebte Philips Anfang 2023, als der Medtech-Konzern insgesamt 10.000 Stellen abbaute. Ein Grund für die schlechten Geschäfte der Niederländer waren teure Probleme mit bestimmten Beatmungsgeräten.

Der massive Stellenabbau hat sich offenbar gelohnt: Im ersten Quartal 2023 hat sich Philips im Tagesgeschäft gut geschlagen. Allerdings mit einem Aber: Wegen teurer Rückstellungen musste der Konzern einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Der Nettoverlust hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 665 Millionen Euro mehr als vervierfacht.

Belastende Rückstellungen und weiterer Stellenabbau

Hier kommen die bereits erwähnten Beatmungsgeräte ins Spiel: 575 Mio. Euro hat der Konzern für Rechtsstreitigkeiten in den USA wegen des Rückrufs von Beatmungs- und Schlaftherapiegeräten zurückgestellt. Weitere Kosten fielen für das laufende Sparprogramm mit Tausenden von Stellenstreichungen an.

Philips führte das Ergebnis vor allem auf eine weiter verbesserte Situation in der Lieferkette zurück. Der vergleichbare Auftragseingang zeigte sich stabil, mehr Aufträge in der Diagnostik und Behandlung glichen schwächere Bestellungen in der Sparte für die Vernetzung im Gesundheitswesen aus. Auch wenn die Zahlen wieder nach oben zeigen, wird es weitere Einschnitte für die Beschäftigten bei Philips geben. Bis 2025 sollen weitere 6.000 Stellen abgebaut werden.

(mit Material von dpa)

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