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Gesundheit
Passive Bauelemente für medizinische und biomedizinische Technik

Von Ryuji Hayashi 8 min Lesedauer

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Dünnschicht-Chipwiderstände qualifizieren sich dank ihrer besonderen elektrischen, thermischen und mechanischen Charakteristika für den Einsatz in medizinischen, biomedizinischen und pharmazeutischen Systemen.

Bild 1: Digitalisierung ist auch ein Megatrend des Gesundheitswesens. Allerdings ist ihr Potenzial längst nicht ausgeschöpft.(Bild:  © ipopba - stock.adobe.com)
Bild 1: Digitalisierung ist auch ein Megatrend des Gesundheitswesens. Allerdings ist ihr Potenzial längst nicht ausgeschöpft.
(Bild: © ipopba - stock.adobe.com)

Von der Robotik über die KI-gestützte Diagnose bis zum persönlichen Medikament nach Maß – die Digitalisierung der Medizin, Biomedizin und Pharmazeutik (Smart Healthcare) hat an Tempo gewonnen und beachtliche Erfolge erzielt. Angetrieben von weltweitem Bevölkerungswachstum und demografischem Wandel, werden den Märkten etwa für Chirurgierobotik oder Arzneimittel, aber auch für medizinische Wearables Größenordnungen von vielen Milliarden oder gar Billionen Euro vorausgesagt (Vor-Corona-Zahlen [1], Bild 2). Dennoch, verglichen mit der Industrieautomation oder der Automobilindustrie, ist das digitale Potenzial des Gesundheitssektors zu einem verhältnismäßig kleineren Grad ausgeschöpft.

Industrieübergreifende Trends wie das Internet of Things (IoT), Cloud-Computing, Big Data, 5G-Mobilfunk, Machine Learning und künstliche Intelligenz (KI) sind aus technologischer Sicht die Motoren für Smart Healthcare. Der digitale Wandel verspricht hier aber nicht nur einen Fortschritt in der Gerätetechnik, sondern er revolutioniert die medizinische Versorgung umfassend und auf disruptive Art und Weise: von einem krankheits- zu einem patientenorientierten Paradigma; hin zu einem in hohem Maß personalisierten Gesundheitsmanagement, zu einem stärkeren Fokus auf Vorbeugung anstelle von Therapie [2]. Die Auswirkungen der Digitalisierung reichen demzufolge von effizienterer Diabetes- und Krebsdiagnose mit maschinellem Lernen und KI über schnellere Behandlungserfolge mithilfe von Bildgebung und Roboterchirurgie bis hin zu Telemedizin, permanenter Vitalwerteüberwachung und der vielschichtigen Versorgung zu Hause, dem so genannten Home-Care – Methoden, die sich unter anderem dank vernetzter Sensoren und fortschrittlicher Mobilfunktechnik etablieren. Doch damit nicht genug: Auch medizinische Verwaltungsaufgaben, etwa das Management der Patientendaten und die damit verbundenen Sicherheitsfragen, sind Aspekte des digitalen Wandels.