3D-Druck Maßgeschneiderte Hilfsmittel für die Krebsforschung
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Um zu messen, wie körperliche Aktivität die Gesundheit von krebskranken Kindern beeinflusst, setzt das Zentrum für Pädiatrische Onkologie der Universitätsmedizin Mainz auf spezielle Aktivitätssensoren. Da maßgeschneiderte Halterungen in geringer Stückzahl benötigt wurden, entschied man sich für die präzise und flexible Lösung des 3D-Drucks.
Krebs zählt zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern und Jugendlichen in Europa. Während der Behandlung sind die jungen Patienten einer erhöhten Belastung ausgesetzt, die durch körperliche Inaktivität, Erschöpfung und verminderte Lebensqualität noch verstärkt wird. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurde am Kinderonkologischen Zentrum Mainz das Kolibri-Projekt ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, die Erforschung und Förderung von Bewegungstherapie voranzutreiben, um junge Patienten im Kampf gegen den Krebs zu stärken.
Um den Einfluss von sportlicher Betätigung auf die Gesundheit messen zu können, werden spezielle Accelerometer (Aktivitätssensoren) für den Einsatz in der Sporttherapie bei an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen verwendet. Dabei stellt die Anwendung unter Therapie bei jungen Patienten hohe Anforderungen an die Sensoren: Das Produkt sollte für dauerhaftes Tragen über mehrere Tage geeignet sein, ohne das Kind in seinem Alltag zu stören, sodass ein Einsatz zu Hause, aber auch im stationären Umfeld möglich ist. Dabei muss das Material den Ansprüchen häufiger Desinfektion standhalten und im besten Fall noch ansprechend für die jungen Patienten sein.
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