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Größter Anteilseigner von Onward Medical Ottobock investiert in Neuro-Tech-Unternehmen

Quelle: Pressemitteilung Ottobock 2 min Lesedauer

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Ottobock stärkt seine Position im Bereich Neuro-Tech durch eine strategische Investition: Das Unternehmen investiert 22,5 Millionen Euro in Onward Medical, um Therapien für Menschen mit Querschnittslähmungen zu fördern. Die Zusammenarbeit umfasst gemeinsame Entwicklungsprojekte und Marktaktivitäten.

(Maks Lab - stock.adobe.com)
(Maks Lab - stock.adobe.com)

Ottobock investiert über eine Privatplatzierung 22,5 Millionen Euro in Onward Medical, ein europäisches Unternehmen für Medizintechnik, das Therapien entwickelt, um die Beweglichkeit, Funktion und Unabhängigkeit von Menschen mit Querschnittslähmungen wiederherzustellen. Die Investition, die am 28. Oktober 2024 abgeschlossen wird, macht Ottobock zum größten Anteilseigner von Onward und markiert den Beginn einer engeren Partnerschaft.

„Als Innovationsführer unserer Branche sehen wir großes Potenzial in den Therapieansätzen von Onward Medical für Menschen mit Querschnittslähmungen. Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung in der Medizintechnik, unserem globalen Netzwerk und unserer starken Marke werden wir Onward dabei unterstützen, ihr Potenzial zu realisieren“, beschreibt Professor Hans Georg Näder, Vorsitzender des Verwaltungsrates und Eigentümer der Ottobock SE & Co. KGaA, die jüngste Investition.

„Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Abschluss dieser Beteiligungstransaktion, die Onward bei der erwarteten Vermarktung des ARC-EX-Systems und anderer wichtiger Entwicklungs-, klinischer und kommerzieller Aktivitäten in den nächsten zwei Jahren und darüber hinaus unterstützen wird. Wir freuen uns auch, Ottobock als strategischen Investor und Partner begrüßen zu dürfen“, sagte Dave Marver, CEO von Onward Medical. „Jetzt, da diese Finanzierung abgeschlossen ist, werden wir konkrete Ideen für eine Zusammenarbeit mit Ottobock entwickeln, um die Entwicklung und erwartete Vermarktung unserer bahnbrechenden Therapien weltweit zu verbessern und zu beschleunigen.“

Onward rechnet mit der Einführung seines ersten Produkts, dem ARC-EX-System, in den kommenden Monaten auf dem US-Markt. Klinischen Studien zufolge hat das nicht-invasive Neuromodulationsgerät 90 Prozent der Teilnehmer dabei geholfen, ihre Kraft oder Funktion in den oberen Extremitäten zu verbessern. Zukünftig soll es außerdem ein Neuro-Implant und ein Brain-Computer-Interface (BCI) geben.

„Die Nachfrage nach Hilfsmitteln für neurologische Indikationen wie Querschnittslähmungen ist groß und wächst weiter. Ottobock und Onward entwickeln für diese Patienten Lösungen, die sich gegenseitig ergänzen. Mit der computergesteuerten Beinorthese C-Brace hat Ottobock bereits eine innovative Neuro-Orthese etabliert. Onward entwickelt Lösungen basierend auf ihrer ARC-Plattform, wie beispielsweise das ARC-IM Neuro-Implant in Kombination mit einem Brain-Computer-Interface. Mit unserer Investition in Onward Medical unterstützen wir deren visionäre und technisch anspruchsvollen Lösungen, um die Nachfrage nach Produkten und -Therapien für Menschen mit Querschnittslähmungen zu decken“, sagt Oliver Jakobi, CEO von Ottobock.

Über die finanzielle Beteiligung hinaus soll es weitere Kooperations- und Entwicklungsaktivitäten zwischen Ottobock und Onward geben. Gemeinsam wollen die Unternehmen dafür sorgen, komplementäre Produkte und Dienstleistungen zu nutzen, und weitere Ideen für gemeinsame Innovationen in den Bereichen Neuro-Tech, Neuro-Orthotik und Exoskelett zu entwickeln.

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