3D-Druck in der digitalen Orthopädie Medizinische Orthesen müssen nicht generisch und langweilig sein
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Massenproduzierte Einheitslösungen, ungenaue Anpassungen und langsame Lieferketten belasten Orthesenträger und Fachkräfte. Ein Digitalorthopädie-Unternehmen will das mithilfe digitaler Designprozesse und 3D-Drucktechnologie ändern – und stellt die Patienten wieder in den Mittelpunkt der orthopädischen Versorgung.
Während digitale Technologien weltweit ganze Branchen transformiert haben, hinkt das Gesundheitswesen in seiner Entwicklung hinterher. Schienen, Orthesen und ähnliche Hilfsmittel werden nach wie vor größtenteils als Massenware hergestellt – standardisierte Lösungen, die individuelle Körperformen, Krankheitsbilder oder Lebensstile kaum berücksichtigen. Für Patienten mit komplexem Bedarf bleibt oft nur ein monatelanges Hin und Her zwischen Ärzten, Orthopädietechnikern und Zulieferern, mehrere Anproben und die Abhängigkeit von veralteten Fertigungsmethoden ohne Präzision oder Tempo.
In der Zwischenzeit leiden Patienten unter Schmerzen, eingeschränkter Mobilität und verschlimmernden Symptomen. Während viele lange Wartezeiten für eine passende, individuelle Lösungen in Kauf nehmen, geben sich andere mit schlecht sitzenden Standardprodukten zufrieden, die Muskelabbau begünstigen und die Genesung behindern – mit dem Risiko weiterer Verletzungen. Selbst maßgefertigte Varianten sind oft unkomfortabel, schlecht angepasst und für den Alltag ungeeignet. Für Ärzte und Techniker ist dieses fragmentierte System frustrierend, zeitaufwändig – und ohne Gewissheit auf ein gutes Ergebnis. Ein veralteter Kreislauf, der Patienten unzureichend versorgt und Fachkräfte im Stich lässt.
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